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29.12.2012

14:36 Uhr

Wahljahr 2013

Wer kann mit Merkel? Wer will mit Merkel?

In Niedersachen werden gleich im Januar die Weichen für das Wahljahr gestellt. Klar ist, dass Angela Merkel weiter im Zentrum des deutschen Machtsystems stehen wird. Doch um die Kanzlerin herum ist vieles unsicher.

Amtsinhaberin und Favoritin: Angela Merkel

Amtsinhaberin und Favoritin: Angela Merkel

DüsseldorfDie Bundestagswahl findet erst im September statt, aber für die Kanzlerin und ihren Herausforderer beginnt der Wahlkampf am 4. Januar. Sieben Auftritte in zwei Wochen will Angela Merkel in Niedersachen absolvieren, SPD-Kandidat Peer Steinbrück steht ihr kaum nach. Eine Schlappe dürfen sich weder CDU noch SPD bei der Landtagswahl am 20. Januar leisten, die FDP schon gar nicht. Hannover ist der einzige Stimmungstest 2013 vor der Bundestagswahl.

Der Blick in die politische Glaskugel zeigt, dass im Wahljahr 2013 vieles wahrscheinlich ist. Und nichts unmöglich. So gilt es als ausgemachte Sache, dass CDU-Ministerpräsident David McAllister die Wahl in Niedersachsen gewinnt. Aber was passiert mit seiner schwarz-gelben Regierung, wenn die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert – und was wird dann aus dem Chef der Liberalen, aus Philipp Rösler?

Mit ziemlicher Sicherheit wird die Union unter Angela Merkel bei der Bundestagswahl die stärkste Kraft bleiben. Aber mit wem soll sie koalieren – wenn nicht mit der SPD? Mit den Grünen, die immer mehr in die Mitte rücken? Nur soviel ist sicher: Dieses Wahljahr wird spannend. Denn die Euro-Krise kann noch so manche Kalkulation über den Haufen werden. Und neben dem Schicksal der niedergehenden FDP könnte sich auch das der Piraten 2013 entscheiden.

Ganz nebenbei wird im Herbst auch noch in Bayern gewählt. Die Termine sind noch nicht offiziell, doch sieht alles danach aus, dass die Bundestagswahl am 22. September stattfindet, die Bayern-Wahl unmittelbar davor.

In Niedersachsen kann die CDU zwar damit rechnen, mit 38,5 Prozent mit Abstand stärkste Kraft zu werden. Doch die SPD unter Führung des Hannoveraner Oberbürgermeisters Stephan Weil kann auf 33 Prozent hoffen, die Grünen auf 12,5 Prozent. Die FDP würde mit 3,5 Prozent klar an der Fünf-Prozent-Hürde zerschellen, ebenso wie Piraten und Linke.

Damit liefe es auf Rot-Grün in Hannover hinaus. Kein Ergebnis, über das sich Merkel freuen würde. Und ihr Vizekanzler Philipp Rösler schon gar nicht.

Kommentare (35)

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Vicario

29.12.2012, 15:04 Uhr

SCHWARZ / GELB steht für :

- Festhalten an der Agenda 2010, also an allem, was die ROT/GRÜNEN
gegen ihr eigenes Volk vollzogen haben
- weitere Verarmung der Bevölkerung durch Abzocke unter dem Namen
"Energiewende" bzw. verkorkste Staats-Energiewirtschaft
- maßlose Verschwendung der einbezogenen Steuergelder bei den
Eurokraten-Gehälter und - Renten in der EU
- maßlose Verschuldung des Deutschen Staates durch sinnlose Rettungs-
Aktionen des €, die Verschuldung unter Merkel betrug zusätzlich
700 Mrd. € unter ihrer Regentschaft
- Planung von weiteren Steuererhöhungen für die Finanzierung des
€ - Fiasko und Transfers an die "Club-Med" - Länder
- Systemunterwanderung der Medien ( Fernsehen, Zeitungen ) im eigenen
Propagandasinne und Desinformation der Bevölkerung
- Ungesteuerte Zuwanderung von Asylanten, Zigeunern, Flüchtlingen

Mit einer Kanzlerin, die die Europäer aufeinander hetzt und einen flächendeckenden Hass gegen die Deutsche Bevölkerung bei den Nachbarländern erzeugt.

Wer will sowas...? Nur bekloppte !

Account gelöscht!

29.12.2012, 15:31 Uhr


Es gibt derzeit keine Alternative zu Frau Merkel. Sie macht eine gute Europapolitik und vertritt hart die deutschen Interessen.

Wer sollte Ihr im Wahljahr schon das Wasser reichen?

Steinbrück? Nein, dann doch lieber das wirtschaftspolitische Original, ohne Anhängsel wie Frau Nahles, Heißluftballon Gabriel oder den linken Grünen Tritin.

Idiots_for_Eurobombs

29.12.2012, 16:04 Uhr

Die Steuergelderverschleudering Merkel macht eine gute Politik für korrupte Seilschaften, ebenso wie Krisenverursacher Steinbrück (Deregulierung der Banken, Derivate, Zockereien der Landesbanken), von Nahles, Gabriel oder Trittin ganz zu schweigen. Doch es gibt deutschlandfreundliche Alternativen, die sich derzeit zu formieren beginnen, etwa bei den Freien Wählern oder der Wahlalternative. Einfach googlen und mitmachen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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