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04.09.2011

18:22 Uhr

Wahlniederlage

Die Liberalen am Boden

VonBarbara Gillmann

Auch unter Phillip Rösler kommt die FDP nicht aus der Krise. Nach der krachenden Wahlniederlage in Mecklenburg-Vorpommern, sind die Liberalen nur noch in zwölf Landtagen vertreten. Rösler muss die Partei erneuern.

FDP-Chef Rösler muss die Liberalen schnell erneuern. dpa

FDP-Chef Rösler muss die Liberalen schnell erneuern.

Für die Liberalen kam es noch schlimmer als gedacht: Bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern rutschte die FDP von fast zehn auf nur noch drei Prozent. Damit ist sie nun schon in vier deutschen Landtagen nicht mehr präsent. Auch in den bundesweiten Umfragen liegen die Liberalen erneut unter fünf Prozent.

Es ist jedoch nur ein vorläufiger Tiefpunkt für die Partei von Philipp Rösler. Und das ist noch lange nicht das Ende: In Berlin, wo in zwei Wochen gewählt wird, ist der Rauswurf aus dem Abgeordnetenhaus schon jetzt so gut wie sicher. In den Umfragen jedenfalls liegen die Liberalen der Hauptstadt schon seit einem Jahr konstant unter der Fünf-Prozent-Marke. Die Beruhigungsversuche und Geschlossenheitsappelle der führenden Liberalen werden also keine Wirkung zeigen.

Die Erneuerung der Partei, die vor nicht einmal zwei Jahren nach einem historischen Wahlergebnis mit stolzgeschwellter Brust in die Bundesregierung einzog und mittlerweile am Boden liegt, hat gerade erst begonnen. Das gilt sowohl programmatisch als auch personell.

An einem Abschied von Guido Westerwelle als Außenminister wird die Partei wohl nicht herumkommen. Denn auch wenn sie ohne ihren Ex-Parteichef noch nicht automatisch besser dasteht, wird sie mit ihm keine Ruhe in die Personaldiskussion bringen können. Daneben bleibt der Partei nur die sachliche Kärrnerarbeit.

Kommentare (15)

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Nachwuchs

04.09.2011, 18:37 Uhr

Wer hat etwas anderes erwartet? Wer die Bürger nur noch verachtet und ausplündert, wie z.B. Hr. Bahr: Kosten ins unermessliche hoch und Leistung weg, muss sich nicht wundern!

Pendler

04.09.2011, 18:43 Uhr

Was wil man von den DDR Bürgern auch anders verlangen. Sie spuren nur, wenn die STASI sie knebelt. Und wie man sieht, sie wählen ihre Henkersknechte von damals.

Eben das typische STOCKHOLM Syndrom

Account gelöscht!

04.09.2011, 18:43 Uhr

Populismus gegen Euro-Rettung genügt nicht...

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