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15.09.2012

12:22 Uhr

Wahlparteitag im Dezember

Strobl will neuer Vize-Chef der CDU werden

Der baden-württembergische CDU-Chef Thomas Strobl will neuer Vize-Vorsitzender der Bundespartei werden. Künftig soll Partei-Chefin Merkel statt vier, fünf Stellvertreter an ihrer Seite haben.

Thomas Strobl: Der CDU-Politiker will einen der fünf Plätze neben Angela Merkel. dpa

Thomas Strobl: Der CDU-Politiker will einen der fünf Plätze neben Angela Merkel.

BerlinIm Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ hat Baden-Württembergs CDU-Chef Thomas Strobl seine Kandidatur für den stellvertretenden Vorsitz der Bundespartei angekündigt. Die insgesamt fünf Stellvertreter-Posten an der Seite der Partei-Chefin Angela Merkel sollen am Wahlparteitag im Dezember in Hannover neu besetzt werden. „Ich habe die uneingeschränkte Unterstützung meiner Landespartei registriert“, sagte Strobl der „Leipziger Volkszeitung“.

Strobl, Schwiegersohn von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), versprach zugleich, im Fall seiner Wahl wolle er sich mit ganzer Kraft als Vize einbringen. „Das ist keine triviale Entscheidung, sich als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender zu bewerben.“

Zuvor hatte die CDU-Spitze verabredet, die Zahl der Stellvertreter von Angela Merkel im Parteiamt von jetzt vier auf fünf zu erhöhen. Neu bewerben sich um diese Posten die Fraktionschefin in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, der NRW-Partei-Chef Armin Laschet und Strobl.

Erneut kandidieren wollen Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Ausscheiden werden Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen

Von

dapd

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

15.09.2012, 12:37 Uhr

So, so, die Familie Schäuble bring sich offenbar in Stellung

Account gelöscht!

15.09.2012, 12:49 Uhr

Finanzminister Schäuble, sichert sich seine Macht in der CDU, durch seinen Schwiegersohn Strobel, was für eine Partei. Eine Hand wäscht die Andere.
Als CDU Landesschef nichts bewirkt, aber in den Bundes-CDU-Vorstand, es wird sich nichts zum Guten wenden für die CDU.
Hier sieht der Wähler, was Vetternwirtschaft ist.

Maier

15.09.2012, 13:21 Uhr

Im Aufarbeiten der Mappus-Affäre und nach 60 Jahren Verlust der CDU-Regierung in B.-W. ist Herr Strobl bisher nicht besonders aufgefallen. Mir auch nicht unbedingt als Volksvertreter. Hörte nichts von ihm, was die wichtigen Zukunftsfragen betreffen würde. z.B. Länderneugliederung, Bürokratie-, Subventionsabbau, Rückbau des Lobbyunwesens in Berlin und Brüssel, Übernahme der UN Resolution 54 (Korruption im Amt, transparentere Steuergerechtigkeit mit vor allem Abbau der Kalten Progression, endlich Voranbringen der Einschränkungen des Bankenwesens - viel Worte bisher in der Politik seit der Lehmann Pleite. Nur einige wenige Baustellen.
Es genügt nicht in Netzwerken eingebunden zu sein, die nicht unbedingt Volksvertreter sind. Oder der Schwiegersohn von Herrn Dr. Schäuble, Finanzminister und MdB zu sein.

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