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01.01.2008

12:24 Uhr

Wahlrecht

14 Parteien im Rennen

Die Bürger in Niedersachsen haben zwei Stimmen und wählen ihre Abgeordneten auf fünf Jahre. Mindestens 135 Sitze sind im Landtag in Hannover zu vergeben, Überhangmandate sind möglich.

Die Bürger in Niedersachsen haben sowohl eine Erst- als auch eine Zweitstimme. Foto: dpa dpa

Die Bürger in Niedersachsen haben sowohl eine Erst- als auch eine Zweitstimme. Foto: dpa

HB HANNOVER. Wie bei der Bundestagswahl haben die Bürger eine Erststimme für einen Direktkandidaten und eine Zweitstimme für eine Parteiliste. Die Niedersachsen wählen schon zum dritten Mal für eine Legislaturperiode von fünf Jahren.

Ihr Landtag besteht aus mindestens 135 Abgeordneten. Davon werden 87 Abgeordnete in den Wahlkreisen gewählt und 48 nach Landeswahlvorschlägen. Ergibt die Berechnung, dass eine Partei in den Wahlkreisen mehr Direktsitze gewonnen hat als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehen, bleiben ihr diese als sogenannte Mehrsitze oder Überhangmandate erhalten.

Damit die Stärke der Parteien im Landtag dem Verhältnis der gültigen Zweitstimmen entspricht, werden Ausgleichsmandate vergeben. 2003 waren es 28 Überhang- und Ausgleichsmandate. Die 6,1 Millionen Wahlberechtigten können sich zwischen 14 Parteien entscheiden. Der neu gewählte Landtag muss laut Verfassung spätestens am 26. Februar 2008 zusammentreten.

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