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11.01.2017

08:42 Uhr

Wahltrend

Ungeliebte SPD

Die SPD verliert laut einer Forsa-Umfrage in der Gunst der Wähler. Aktuell steht die Partei im Wahltrend bei 20 Prozent – für eine rot-rot-grüne Koalition oder eine Ampel müsste sie noch deutlich an Stimmen zulegen.

Seine Partei verliert im Wahltrend an Zustimmung. AFP; Files; Francois Guillot

SPD-Chef Sigmar Gabriel

Seine Partei verliert im Wahltrend an Zustimmung.

BerlinCDU und CSU kommen zu Beginn des Wahljahres der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge unverändert auf 37 Prozent. Die SPD dagegen verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und steht nun bei 20 Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend hervorgeht. Drittstärkste Kraft bliebe nach wie vor die AfD mit zwölf Prozent. Die Grünen verharren bei zehn Prozent, die Linke bei neun und die FDP bei sechs Prozent.

„Eine regierungsfähige Mehrheit von mindestens 47 Prozent hätte derzeit sowohl eine Große Koalition, ein schwarz-grünes Bündnis als auch eine schwarz-grün-gelbe Jamaika-Koalition“, erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner. Nicht reichen würde es mit 39 Prozent für Rot-Rot-Grün und auch nicht für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, die auf 36 Prozent käme. Die SPD müsste für die Ampel elf und für Rot-Rot-Grün acht Prozentpunkte zulegen – und damit ihr Ergebnis von 2013 weit übertreffen, sagte Güllner. Damals war die SPD auf 25,7 Prozent gekommen.

Das Forsa-Institut befragte den Angaben zufolge vom 2. bis 6. Januar im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL 2.501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Wolfgang Trantow

11.01.2017, 10:18 Uhr

Der Niedergang begann nach meiner Meinung mit Herrn Schröder. Hartz IV, 1 Euro Jobber, Sklavenarbeit usw. Dabei verehrt die SPD diesen Herrn immer noch und die SPD wundert sich, daß Menschen diese Menschenverachtung nicht würdigen.

Herr Paul Kersey

11.01.2017, 11:46 Uhr

Im Mittelpunkt des Wahlkampfes wird dieses Jahr die Sicherheitspolitik stehen.
Weder Rot-Rot-Grün noch die AfD scheinen mir hier adäquate Lösungen anbieten zu können. Freue mich schon auf den Wahl-o-Mat vom HB. Da kommen wundersame Ergebnisse raus. Hatte letztes Jahr bei irgendeiner Landtagswahl exakt gleichauf an erster Stelle SPD und NPD(!). Da sieht man, wie schwer eigene Erwartungen mit den Parteiprogrammen zu matchen sind.

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