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02.08.2016

15:38 Uhr

Wahlumfrage

AfD hat nach Anschlägen Rückenwind

Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach gewinnt die AfD in der Wählergunst: 13 Prozent würden der rechtspopulistischen Partei ihre Stimme geben, wäre am Sonntag Bundestagswahl. SPD, Grüne und Linke verlieren Wähler.

Bei einer Wahlumfrage bekommt die AfD einen Prozentpunkt mehr der Wählerstimmen als in der Vorwoche – vor Würzburg und Ansbach. dpa

AfD-Bundesvorstand Frauke Petry

Bei einer Wahlumfrage bekommt die AfD einen Prozentpunkt mehr der Wählerstimmen als in der Vorwoche – vor Würzburg und Ansbach.

BerlinNach den islamistischen Anschlägen von Würzburg und Ansbach hat die rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) in einer Umfrage zugelegt. Wie die „Bild“-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf den neuen Insa-Meinungstrend berichtete, würden 13 Prozent der Befragten der AfD ihre Stimme geben, wäre am Sonntag Bundestagswahl. Das sei ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.

CDU und CSU liegen den Angaben zufolge wie in der vergangenen Woche bei 31,5 Prozent der Stimmen. Die SPD verliert einen halben Prozentpunkt und kommt auf 21 Prozent. Die Zustimmung für die Linkspartei geht einen halben Punkt auf elf Prozent zurück, die Grünen büßen einen Punkt auf ebenfalls elf Prozent ein. Die FDP wäre mit unverändert 6,5 Prozent wieder im Bundestag vertreten.

Ein vermutlich aus Afghanistan stammender Flüchtling hatte am 18. Juli bei Würzburg fünf Menschen mit einer Axt schwer verletzt, ehe er von der Polizei erschossen wurde. Knapp eine Woche später hatte sich ein syrischer Flüchtling in Ansbach in die Luft gesprengt und 15 Menschen verletzt. In beiden Fällen ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen eines Terrorverdachts.

Von

afp

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