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17.05.2017

08:25 Uhr

Wahlumfrage

SPD liegt 12 Prozentpunkte hinter CDU/CSU

Noch vor der Landtagswahl in NRW war der aktuelle Stern-RTL-Wahltrend erhoben worden. Aus diesem geht hervor, dass die Kluft zwischen CDU und SPD zunehmend größer wird. Auch die Kanzlerin selbst hat großen Vorsprung.

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat sieht sich mit fallenden Umfragewerten konfrontiert. dpa

Martin Schulz

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat sieht sich mit fallenden Umfragewerten konfrontiert.

BerlinDie SPD hat einer Umfrage zufolge in der Wählergunst deutlich eingebüßt. Das zeigt der am Mittwoch vorgelegte Stern-RTL-Wahltrend, der noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am Sonntag erhoben wurde. Demnach verloren die Sozialdemokraten im Bund drei Prozentpunkte auf 26 Prozent. Die CDU/CSU hingegen legte im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte zu auf 38 Prozent.

Die FDP gewann einen Punkt auf acht Prozent. Keine Veränderungen gab es bei Linkspartei (acht Prozent) sowie Grünen und AfD (jeweils sieben Prozent). Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich laut Umfrage des Forsa-Instituts 50 Prozent aller Wahlberechtigten für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) entscheiden und 24 für den SPD-Kandidaten Martin Schulz.

Von

rtr

Kommentare (14)

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Herr Clemens Keil

17.05.2017, 08:41 Uhr

...
Ich hätte Bange vor einem weiteren Jahrzehnt Unions-dominierter Politik (vgl. auch https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/unter-dem-mantel-der-geschichte ) mit rechtspopulistischer Ausrichtung in bekannter Tradition, mit einer rückständigen Bildungspolitik, mit einer Altersarmut fördernden Rentenpolitik und einer die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnenden Sozial-, Abgaben- und Steuerpolitik, mit einer Wirtschaftspolitik, die sich weiter von der sozialen Marktwirtschaft in Richtung einer marktkonformen Demokratie bewegt (wie Merkel ihr "Markt hat Vorfahrt vor Demokratie" bezeichnet), mit einer seit Jahrzehnten überfälligen Einwanderungspolitik, mit einer planlosen, menschenunwürdigen, auf Rechtspopulisten schielenden Flüchtlingspolitik, mit einer weiterhin Milliarden von Steuergeldern in veraltete Modelle und Strukturen verschwendenden rückwärtsgewandten Familien- und Frauenpolitik, mit einer Grünen Idealen widersprechenden Klima- und Umweltpolitik (Diesel, Glyphosat,...!), mit hü und hot in der Atomenergiepolitik, mit einer Europa-Politik, die Europa gegen die Wand fährt, und den EURO zulasten von Sparern und Rentnern "rettet", mit einer weiteren Hinwendung an einen - nicht nur von namhaften christlichen Würdenträgern - heftig kritisierten, verkommenen, hilflosen, des "C" im Parteinamen unwürdigen, die Wählermüdigkeit fördernden Politikstil.
Letzteres wird wieder einmal eindrucksvoll durch den Schlammschlachtstil der Union (vgl. z.B. die Schmutz-Dossiers der Union gegen Schulz) bewiesen!
Last, but not least: unsere "Nichts sehen! Nichts hören! Nichts sprechen!"-Kanzlerin kümmert sich zu wenig um die Belange der "einfachen" Leute!

"Nicht Alte gegen Junge,
sondern Arme gegen Reiche!
Egal, ob jung oder alt,
gemeinsam sind wir stark!"

https://youtu.be/9Steya7Qtr8
https://youtu.be/zH2tEG2G-aw
https://youtu.be/KYm5ZKtjX9A

Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

PS: "Uns geht es doch nicht schlecht" - Martin Winterkorn, Familie Klatten...

Herr Holger Narrog

17.05.2017, 08:47 Uhr

Schulz hatte die "Soziale Gerechtigkeit" (Raub/Diebstahl bei anderen) und eine höhere Besteuerung hoher Gehälter als Botschaft verkündet. Das hat die Herzen der Journalisten der Qualitätsmedien erwärmt so haben sie Herrn Schulz hochgejubelt.

Persönlich lebt Schulz seine verkündeten Ideale offensichtlich nicht. Als EU Funktionär hatte er ein sehr hohes, weitgehend steuerfreies Gehalt.

Möglicherweise dämmert es einigen Mitbürgern dass sie als Ureinwohner und "Besserverdiener" die Opfer der "sozialen Gerechtigkeit" sind, manchen Mitbürgern dämmert es dass sie die Opfer seiner Begeisterung für Eurobonds wären.

Fr. Merkels Politik ruft nicht nur Begeisterung hervor, allerdings meinen die Menschen sie zu kennen.

So ist die Bevölkerung diesem Hype der Qualitätsmedien nicht gefolgt.

Herr Hans Mayer

17.05.2017, 09:01 Uhr

Mit dem ehemaligen Bürgermeister aus Würselen wird das nix mehr, ist auch gut so,
verlogener geht Politik gar nicht mehr, höchstens in NRW bei der CDU und FDP welche jetzt soweit sind, dass aus dem Bock der Gärtner gemacht wurde.
Wahltag ist Zahltag, und der sieht schlecht aus für die Spezialdemokraten und noch mehr Freude bereiten mir die Zukunftsaussichten der Grünen/innen.

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