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10.08.2011

11:47 Uhr

Wahlumfrage

SPD steigt weiter in Wählergunst

Im Wahltrend von „Stern“ und RTL kann die SPD zulegen, Grüne und Linke verlieren indes weiter. Zudem wollen nur 23 Prozent der Unionsanhänger, dass CDU/CSU nach der Bundestagswahl weiter mit der FDP regieren.

SPD-Chef Sigmar Gabriel kann sich freuen: Seine Partei kann in den Umfragen wieder zulegen. Quelle: dpa

SPD-Chef Sigmar Gabriel kann sich freuen: Seine Partei kann in den Umfragen wieder zulegen.

BerlinDie SPD setzt ihren Erholungskurs in der Wählergunst fort. Im wöchentlichen Wahltrend von „Stern“ und RTL kletterten die Sozialdemokraten zum dritten Mal in Folge um einen Punkt und erreichten mit 27 Prozent ihren besten Wert seit Ende Februar. Die Grünen büßten dagegen erneut einen Punkt ein und sanken auf 21 Prozent, was ihr schlechtester Wert seit Ende März sei. Auch die Linke verschlechterte sich um einen Punkt und kam auf neun Prozent.

Die Werte der Regierungsparteien verändern sich nicht: 32 Prozent der Befragten würden der Union ihre Stimme geben. Nur drei Prozent würden die FDP wählen, die damit nicht aus ihrem Rekordtief herauskommt. Für „sonstige Parteien“ wollten acht Prozent der Wähler stimmen. Mit zusammen 48 Prozent hätte Rot-Grün einen Vorsprung von 13 Prozentpunkten vor dem schwarz-gelben Regierungslager und damit eine absolute Mehrheit der Mandate.

Dass die Union ebenfalls im Umfragetief verharrt, dürfte auch daran liegen, dass ihre derzeitige Politik auf ein geteiltes Echo stößt, wie eine weitere Umfrage des „Stern“ unter 578 repräsentativ ausgesuchten Wählern von CDU oder CSU ergab. Demnach sind 62 Prozent der Unions-Anhänger unzufrieden mit dem Erscheinungsbild der Partei. Jeder Zweite (52 Prozent) teilt die Einschätzung, die Union leide unter Profilmangel und Ideenlosigkeit. Angesichts des anhaltenden Tiefs der FDP sprachen sich die Befragten gegen eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition nach der Bundestagswahl 2013 aus. Nur 23 Prozent wollten, dass dann das Bündnis mit den Liberalen erneuert wird. Jeder zweite Unionswähler (50 Prozent) riet zu einer Koalition mit der SPD. Zum Frust bei den Unionsanhängern trägt demnach auch die Politik von Kanzlerin Angela Merkel in der Euro-Schuldenkrise bei: 52 Prozent sind gegen die Rettung kriselnder Eurostaaten, nur 42 Prozent halten die Hilfspakete für richtig, wie die Umfrage weiter ergab.

Kommentare (3)

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Prawda

10.08.2011, 12:14 Uhr

Die SPD will die Eurobonds. Die wollen zementieren, dass Deutschland zahlt, bis es braun wird.

Wer so etwas wählt, darf sich nicht wundern, wenn der Sozialstaat zusammenkracht. Eurobonds kosten den deutschen Staat jedes Jahr(!) eine zusätzliche Zinslast von 44 Mrd. Euro. Wo soll das Geld herkommen? Soll die EZB bald auch deutsche Staatsanleihen kaufen?

Die SPD und die Grünen haben die Politik eingeleitet, dass Deutschland bankrott geht. Eurobonds verschenken den deutschen Wohlstand. Möchte wissen, wie naiv diese Menschen sind!

Hier die Wahrheit:

„Man sagte in den 1920ern, Deutschland zahlt. Es zahlt heute noch: Maastricht, das ist der Versailler Vertrag, nur ohne Krieg“, so Chefredakteur Franz-Olivier Giesbert 1992 „im Le Figaro“. Dann kann man nur hoffen, dass Maastricht bald stirbt. „Das ist kein Friede“, bemerkte Marschall Foch einst zum Versailler Vertrag. „Das ist ein Waffenstillstand für zwanzig Jahre.“

Ergo

10.08.2011, 12:52 Uhr

Wählergunst ist Blödsinn.Bei Umfragen müssen die Verweigerer mitgezählt werden,und die Trennung nach Geschlechter sowieso.Die Stimmen von Frauen,die beim Anblick von Schröder und Co. feuchte Augen kriegen und ansonsten keine Ahnung haben was in der Welt im Großen vorgeht,sind einen Dreck wert.Helfen aber leider weiter mit uns alle in die Katastrophe zu reiten.

MaWo

10.08.2011, 14:20 Uhr

@ Ergeo,
ein "Dummschwätzer" mit guten Outfit schlägt in diesem unserem Lande jeden "Könner" der sich auf die Sache und nicht auf sich konzentriert.

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