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10.01.2012

11:06 Uhr

Wegen Neuwahl-Vorschlag

Nahles muss Kritik einstecken

Andreas Nahles Äußerung über mögliche Neuwahlen eines Bundespräsidenten sorgen in der SPD für Kritik. SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner nennt die Forderungen seiner Parteikollegin sogar "falsch".

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles während einer Pressekonferenz. dapd

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles während einer Pressekonferenz.

BerlinDie Spekulationen von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles über mögliche Neuwahlen im Falle eines Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff sorgen bei den Sozialdemokraten weiter für Kritik. „Nahles lag mit ihrer Forderung nach Neuwahlen für den Bundestag falsch“, sagte der SPD-Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, dem „Hamburger Abendblatt“ vom Dienstag. Es sei richtig gewesen, dass Parteichef Gabriel der Generalsekretärin widersprochen habe.

„Der Schaden für das Amt des Präsidenten durch die Affäre um Wulff trifft uns alle“, sagte Stegner. „Da sollten wir keine parteipolitischen Vorteile suchen.“ Nahles hatte am Wochenende mit der Forderung für Wirbel gesorgt, im Fall eines Rücktritts des Bundespräsidenten solle es auch Neuwahlen zum Bundestag geben. Dem hatte Gabriel später widersprochen. Am Montag stellte sie klar, ihre Interview-Äußerung sei mehr „eine Schlussfolgerung“ als eine Forderung gewesen.

Eine Meinungsverschiedenheit mit Gabriel gebe es hier nicht, sagte Nahles. Vielmehr sei sie sich mit dem Parteichef darin einig, dass es am besten wäre, sich mit der Union auf einen überparteilichen Nachfolgekandidaten zu verständigen. Wulff ist wegen seines Hauskredits, verschiedener Urlaubsreisen und seinem Umgang mit den Medien in die Kritik geraten, lehnt einen Rücktritt aber ab.

 

Von

afp

Kommentare (5)

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MIRO

10.01.2012, 11:34 Uhr

So ist es halt, wenn Testosteron gesteuerte Frauen agieren!
Wie bei Männern, setzt dann der Verstand meistens aus!

Account gelöscht!

10.01.2012, 12:43 Uhr

Die Euro-Hütte brennt und unsere hoch bezahlten Polit-Kapare haben nichts besseres zu tun als sich in ihrem Parlamentskindergarten mit Leidenschaft den Sandkastenspielen hinzugeben. Man sollte die ganze sinnlose Blase zum Kistenauspacken bei Aldi verdonnern. Manchmal wären belgische Verhältnisse - 24 Monate ohne Regierung - eine Wohltat fürs Land und die Menschen.

scharfschuetze

10.01.2012, 15:01 Uhr

Gott sei Dank, in der SPD gibt es auch noch intelligentes Leben. FRAU NAHLES, ihr Rücktritt, BITTE!

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