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03.10.2011

14:56 Uhr

Wegen PKK-Unterstützung

Erdogan greift deutsche Stiftungen an

Der türkische Ministerpräsident Erdogan begibt sich in einen offenen Konflikt mit deutschen Stiftungen, die laut Erdogan die illegale PKK unterstützen. Die deutsche Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Tayyip Erdogan geht auf Konfrontationskurs mit deutschen Stiftungen. Nur mit welchen genau, das ist bislang nicht so ganz klar. AFP

Tayyip Erdogan geht auf Konfrontationskurs mit deutschen Stiftungen. Nur mit welchen genau, das ist bislang nicht so ganz klar.

IstanbulDer türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat deutschen Stiftungen in der Türkei vorgeworfen, Geld an die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu schleusen. Die Stiftungen nutzten Kredite an kurdische Lokalverwaltungen in der Türkei, um die Hilfe auf diesem Wege ans Ziel zu bringen, sagte Erdogan. Eine deutsche Stiftungsvertreterin in der Türkei wies die Vorwürfe zurück.

Erdogan hatte sich zunächst auf dem Rückflug von einem Besuch in Mazedonien vor mitreisenden Journalisten geäußert. Dabei sagte er laut Zeitungsberichten, eine deutsche Stiftung arbeite mit Stadtverwaltungen zusammen, die von der legalen Kurdenpartei BDP regiert würden. Bei Kreditvereinbarungen für Projekte legten die Deutschen fest, welche Firma den Zuschlag erhalten müsse. „Auf diese Weise wird offiziell Geld an die PKK geschickt.“ Die deutschen Behörden seien trotz türkischer Beschwerden bisher untätig geblieben.

Das Auswärtige Amt in Berlin verwies darauf, dass die PKK in Deutschland und der EU als Terrororganisation eingestuft werde. „Hinweisen auf unerlaubte Aktivitäten wird nachgegangen“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.

Bei seiner Pressekonferenz bekräftigte Erdogan seine Vorwürfe und sprach allgemein von „deutschen Stiftungen“. Damit sind in der Türkei die Vertretungen der parteinahen Stiftungen von CDU, SPD, Grünen und FDP gemeint. Erdogan sagte, es sei nicht das erste Mal, dass die Stiftungen zu einem Thema würden. „Leider sind die deutschen Stiftungen schon lange bei ähnlichen Dingen aktiv.“ Vor neun Jahren mussten sich Stiftungsvertreter wegen angeblicher „Spionage“ gegen die Türkei vor Gericht verantworten. Sie wurden freigesprochen.

Ulrike Dufner, die Türkei-Vertreterin der Heinrich-Böll-Stiftung, wies Erdogans Vorwürfe zurück. Die deutschen Stiftungen könnten keine Kredite vergeben, sagte sie. „Was wir machen, ist öffentlich bekannt, wir sind komplett transparent.“ Die Zeitung „Milliyet“ meldete, möglicherweise habe Erdogan nicht deutsche Stiftungen gemeint, sondern Entwicklungshilfe-Institutionen wie die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ) oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW hatte unter anderem das Abwassersystem in der kurdischen Großstadt Diyarbakir modernisiert.

Von

afp

Kommentare (8)

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Bilderberger

03.10.2011, 15:02 Uhr

Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/der-bilderberger-steinbruck-als.html#ixzz1ZiuUvsvj

Bilderberger

03.10.2011, 15:02 Uhr

Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/der-bilderberger-steinbruck-als.html#ixzz1ZiuUvsvj

Gast

03.10.2011, 15:09 Uhr

Die erzählen seit jahren das deutschland&usa+israel die PKK unterstützt,
die verlieren den verstand weil sie die PKK nicht besiegen können,es gibt viel viel dickere dinger was die nicht schon gelogen haben.
Damit deutschland sich glaubwürdig machen könnte ,reicht es den türken nicht mehr frauen&kinder auf demos zusammen schalgen zu lassen von der deutschen polizei,es muss ein hubschrauber kommen der in die menge reinschiesst,so ist das üblich in der türkei,so sieht antiterrorkampf aus,wers nicht tut unterstützt mal eben die PKK.

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