Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.06.2012

16:27 Uhr

Wegen Unruhen

Claudia Roth sitzt in Tripolis fest

Weil Milizen den Flughafen von Tripolis besetzt haben, kann auch Claudia Roth die libysche Hauptstadt nicht verlassen. Die Grünen-Chefin mahnte, dass man auch nach dem Sturz Gaddafis die Augen nicht verschließen dürfe.

Grünenvorsitzende Claudia Roth kommt derzeit nicht aus Tripolis weg. dpa

Grünenvorsitzende Claudia Roth kommt derzeit nicht aus Tripolis weg.

TripolisWegen der jüngsten Unruhen am Flughafen von Tripolis sitzt die Grünen-Chefin Claudia Roth bei ihrer Nordafrikareise vorübergehend in der libyschen Hauptstadt fest. Nachdem eine der zahlreichen Milizen im Land den Airport am Montag besetzt hatte, flogen internationale Fluggesellschaften auch am Dienstag nicht von Tripolis ab.

Eine Weiterreise über Land oder auf dem Seeweg verwarfen Roth und die Grünen-Europaabgeordnete Barbara Lochbihler unter anderem wegen der unsicheren Lage im Land. Nach Gesprächen mit Regierungsvertretern in Tripolis sagte Roth: „Die Situation ist äußerst fragil, es gibt eine große Menge Waffen im Land.“

Bewaffnete Milizen hatten am Montag unter anderem mit einem Panzer den internationalen Flughafen der libyschen Hauptstadt gestürmt und zwischenzeitlich den Betrieb lahmgelegt. Es war das schwerste Vorkommnis in Tripolis seit einiger Zeit. „Das zeigt, dass wir auch nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes nicht die Augen und Ohren verschließen dürfen“, sagte Roth.

„Die Entwicklung stabiler Verhältnisse ist eine große Herausforderung.“ Die Sicherheitslage sei sehr angespannt, doch zwei Wochen vor der ersten freien Wahl in Libyen am 19. Juni seien auch die Hoffnung und die Bereitschaft zur Entwicklung eines Rechtsstaats groß.

Von

dpa

Kommentare (53)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

05.06.2012, 16:44 Uhr

Ja hoffentlich bleibt sie dort auch - dann hätten wir ein Problem weniger.

Account gelöscht!

05.06.2012, 16:50 Uhr

Hoffentlich...... ne ich sags besser nicht.

Account gelöscht!

05.06.2012, 17:07 Uhr

Bei Gaddafi wäre das der nicht passiert. Der hätte die erst gar nicht reingelassen. Aber die dumme Blonde wollte es ja so wie es ist.

Die Libyer sind keine Araber sonder ehr den Maghrebinern zuzurechnen, auch wenn die arabisch als Sprache benutzen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×