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10.01.2005

12:37 Uhr

Wegen Volksverhetzung

Ankläger fordert Haft für früheren NPD-Anwalt Horst Mahler

Im Prozess gegen den früheren NPD-Anwalt Horst Mahler hat die Staatsanwaltschaft am Montag ein Jahr Haft ohne Bewährung beantragt.

HB BERLIN. In dem seit elf Monaten dauernden Strafverfahren muss sich der 68-Jährige wegen Volksverhetzung vor dem Berliner Landgericht verantworten. Mahler hatte laut Anklage im September 2002 in Räumen der NPD in Berlin Schriftstücke an Journalisten verteilt, die sich gegen Juden richteten. Die Verteidigung forderte Freispruch. Das Urteil soll voraussichtlich am Mittwoch verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft erhob eine neue Anklage, nachdem der frühere RAF-Terrorist Mahler im Gerichtssaal gesagt hatte, Milliarden Menschen wären bereit, Hitler den Völkermord an den Juden zu verzeihen, wenn der ihn denn begangen hätte. Das Berliner Landgericht erteilte dem früheren RAF-Terroristen daraufhin wegen judenfeindlichen Reden ein vorläufiges Berufsverbot.

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