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03.04.2015

11:10 Uhr

Wehrbeauftragter

„Kampfdrohnen schützen die eigenen Soldaten”

Die Bundeswehr setzt schon lange Aufklärungsdrohnen ein. Schießen mussten aber bislang die Soldaten. Nun soll eine Kampfdrohne entwickelt werden. Wehrbeauftragter Hellmut Königshaus unterstützt das Vorhaben.

Die Bundesregierung will bis 2025 zusammen mit Frankreich und Italien eine europäische Drohne entwickeln, die groß genug ist, Waffen zu tragen. dpa

Kampfdrohne

Die Bundesregierung will bis 2025 zusammen mit Frankreich und Italien eine europäische Drohne entwickeln, die groß genug ist, Waffen zu tragen.

BerlinDer Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus unterstützt die Pläne der Bundesregierung zur Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen. „Es geht in erster Linie um den Schutz unserer eigenen Soldaten“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Es wäre hilfreich gewesen, schon früher Kampfdrohnen zu haben“, fügte er mit Blick auf den zurückliegenden Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan hinzu.

Die Bundesregierung will bis 2025 zusammen mit Frankreich und Italien eine europäische Drohne entwickeln, die groß genug ist, Waffen zu tragen. Als Übergangslösung soll eine amerikanische oder israelische Drohne gekauft oder gemietet werden.

Seit 2010 hat die Bundeswehr in Afghanistan lediglich Aufklärungsdrohnen im Einsatz. Das Problem an diesen unbemannten Fliegern ist laut Königshaus, dass sie bei einer Gefährdung der eigenen Soldaten nichts ausrichten können. „Soldaten, die die Aufklärungsdrohne „Heron“ gesteuert haben, mussten teilweise gefährliche Situationen für unsere Soldaten beobachten und konnten nichts unternehmen.“

Von

dpa

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