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05.05.2017

13:35 Uhr

Welthandel

Merkel macht sich für Freihandelsabkommen mit USA stark

Angela Merkel zeigt sich weiterhin zuversichtlich bezüglich eines Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Die Weiterentwicklung der transatlantischen Partnerschaft habe auch immense Vorteile für Deutschland.

Deutschland profitiere „im besonderen Maße vom Freihandel“ , sagte die Kanzlerin. dpa

Angela Merkel in Hamburg

Deutschland profitiere „im besonderen Maße vom Freihandel“ , sagte die Kanzlerin.

HamburgBundeskanzlerin Angela Merkel wirbt nachdrücklich für ein Freihandelsabkommen mit den USA. „Ich persönlich halte ein transatlantisches Freihandelsabkommen nach wie vor für ein wichtiges Vorhaben“, sagte Merkel am Freitag beim Großen Überseetag in Hamburg. Ein solches Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA würde immerhin 30 Prozent des Welthandels abdecken. Damit könne es Standards setzen für einen offenen und fairen Handel, woran auch viele andere Abkommen weltweit nicht vorbeikämen. „Diesen Ansatzpunkt für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung sollten die Demokratien und die Vereinigten Staaten von Amerika sich nicht nehmen lassen.“

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Deutschland profitiere „im besonderen Maße vom Freihandel“ , sagte die Kanzlerin. Die Geschichte zeige aber auch, dass es immer wieder Zeiten zunehmenden Protektionismus' gebe. „Dagegen müssen wir anstehen und Überzeugungsarbeit leisten.“ Kaum ein anderes großes Industrieland sei so stabil in die Weltwirtschaft eingebunden wie Deutschland. Gerade für die deutsche Volkswirtschaft wäre Protektionismus daher besonders schädlich. „Nur mit offenen Märkten und freiem Handel können wir die gute wirtschaftliche, aber in der Folge auch soziale Lage unseres Landes stärken.“

Merkel unterstrich, die Bundesregierung befürworte mit Nachdruck den Abschluss bilateraler und regionaler Handelsabkommen der EU. Nach erfolgreich vereinbarten Abkommen mit Südkorea und Kanada gehe es jetzt darum, die Verhandlungen mit Japan zum Abschluss zu bringen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Hans Klahrin

05.05.2017, 16:35 Uhr

Na dann viel Spaß beim Aushandeln nach Trumps Bedingungen.
Dann kann Fr. Merkel nur hoffen, dass sie noch ein paar Legislaturperioden gewählt wird. Denn solange wird es mindestens dauern mit dem Verhandeln. Erst einmal die neuen Umweltstandards akzeptieren, natürlich den ganzen Gen-Kram auch und am besten alle Klagen von Unternehmen, die sich benachteiligt fühlen bitte nur in den USA. Und Abwicklung aller Transaktionen in USD, außer er steht ungünstig, dann ist Euro erlaubt. Und US Unternehmen unterliegen in Europa natürlich nur den rechtlichen Normen in den USA.
Aus meiner Sicht aktuell Weltfremd, wenn man von den Vorgaben der EU Ländern nicht abweichen will. Oder einfach nach dem Motto "Germany last"

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