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04.01.2012

08:23 Uhr

Weltwirtschaft

Bundesregierung warnt vor Konjunkturrisiken

VonThomas Sigmund

ExklusivDer bald veröffentlichte Jahreswirtschaftsbericht wird laut Bundeswirtschaftsminister Rösler konjunkturelle Warnsignale enthalten. Als Reaktion müsse die Politik das Wachstum stärken, etwa durch Bürokratieabbau.

Macht sich Sorgen um die deutsche Konjunktur: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. dpa

Macht sich Sorgen um die deutsche Konjunktur: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.

BerlinBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geht davon aus, dass die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht vor den Risiken der weltwirtschaftlichen Lage für die Konjunktur in Deutschland warnen wird. „Vor diesem Hintergrund kommt es jetzt darauf an, Wachstum in Deutschland zu stärken“, sagte Rösler dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). Dazu zähle die Sicherung des Fachkräftebedarfs in den Unternehmen, eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie sowie der weitere Abbau bürokratischer Lasten.

Die Bundesregierung legt Mitte Januar ihren Jahreswirtschaftsbericht vor. Laut Rösler hat die Bundesregierung bereits in der Herbstprojektion vor den möglichen Risiken einer weiteren wirtschaftlichen Eintrübung in Europa und der Weltwirtschaft gewarnt. „Ich gehe davon aus, dass diese Gesamteinschätzung im anstehenden Jahreswirtschaftsbericht bekräftigt wird“, sagte Rösler.

Eine Abkehr von der Rente mit 67 schloss Rösler aus: „Entscheidend sind auch die arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Die Reformen der Vergangenheit haben zu mehr Flexibilität geführt“, sagte der FDP-Chef. Ein Zurückdrehen dieser Reformen, etwa durch eine Abkehr von der Rente mit 67, oder gar neue beschäftigungsfeindliche Regulierungen müssten Tabu sein.

Kommentare (2)

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04.01.2012, 08:55 Uhr

Ich empfehle diesem Jüngelchen, der Minister auf Steuerzahlers Kosten spielen darf, sich einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft zu suchen, um am eigenen Leib zu erfahren was Arbeiten und Wirtschaft bedeutet, wie immer nur vorgegebene Sätze und Wörter zu rezitieren.
Danke

nanoflo

04.01.2012, 09:44 Uhr

Wem nützt diese "Warnerei" etwas?
Der Regierung?Den Bürgern? der Börse?
außer das sich manche Leute selbst gerne auf die Schulter klopfen nach dem Motto" jetzt war ich endlich mal wieder in der Presse" nützt das keinem etwas.
Wobei es gibt soviele Institutionen die eigentlich unnötig sind, und wenn diese nicht ab und an etwas "heiße Luft" von sich geben würden, wären sie schon längstabgeschafft worden. DIW, IFO, GFK und der ganze Käse.
Eine Woche ist es so, in der nächsten "verzapft" ein anderes Institut wieder genau das Gegenteil.
Sie wissen es nämlich selbst nicht!Das ist das einzig verlässliche was uns die "Krise" gelehrt hat.

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