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21.01.2010

09:48 Uhr

Weniger Deutsche

Einwohnerzahl nun unter 82 Millionen

Das Geburtendefizit in Deutschland wächst weiter, die Zahl der Einwohner sinkt kontinuierlich: Weniger als 82 Millionen Menschen bevölkern derzeit das Land zwischen Nordsee und Alpen.

Zu wenige Geburten: Die Bevölkerung schrumpft weiter. DAPD

Zu wenige Geburten: Die Bevölkerung schrumpft weiter.

HB WIESBADEN. Deutschlands Einwohnerzahl sinkt weiter. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamts lebten Ende 2009 etwa 81,7 bis 81,8 Mio. Menschen im Land, ein Jahr zuvor waren es noch 82 Millionen. Seit 2003 habe Deutschland jedes Jahr Einwohner verloren, teilte das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Basis dieser Zahlen sind Daten bis einschließlich September, die restlichen drei Monate beruhen auf einer Schätzung.

Nach den Berechnungen der Statistiker wurden im vergangenen Jahr rund 645 000 bis 660 000 Kinder geboren, 830 000 bis 840 000 Einwohner starben. Die Differenz aus Geburten und Sterbefällen dürfte damit bei etwa 180 000 bis 190 000 liegen. Zum Vergleich: 2008 gab es 683 000 Geburten und 844 000 Sterbefälle, das ergab ein Geburtendefizit von 162 000.

Kommentare (1)

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Alexander von Obert

21.01.2010, 11:23 Uhr

[ironie on] Die bevölkerung ist da weitsichtiger als die Politiker: Sie bereitet sich auf die Folgen des Klimawandels vor. in 50 Jahren, wenn die Nord- und Ostseeküsten um 30 km zurückgenommen werden müssen, ist Mecklenburg-Vorpommern bereit zur Aufnahme der Niederländer. Und die Hamburger können nach Hannover umziehen. [ironie off]

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