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22.02.2013

06:53 Uhr

Westerwelle trifft Kerry

Der neue Kollege

Europa ist das Ziel der ersten offiziellen Auslandstour des neuen US-Außenministers John Kerry. In Berlin wollen Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle auch das Thema Freihandelszone ansprechen.

John Kerry ist der Nachfolger von Hillary Clinton als US-Außenminister. AFP

John Kerry ist der Nachfolger von Hillary Clinton als US-Außenminister.

BerlinDie Auftaktreise des neuen US-Außenministers John Kerry in mehrere europäische Hauptstädte ist nach Ansicht seines deutschen Amtskollegen ein wichtiges transatlantisches Signal. „Das gibt all denen Unrecht, die gemeint haben, Europa sei für die USA nicht mehr wichtig“ sagte Guido Westerwelle (FDP) der „Passauer Neuen Presse“.

Der Nachfolger von Hillary Clinton kommt Anfang kommender Woche auf seiner ersten Auslandsreise als Minister auch nach Berlin. Dort trifft er neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Westerwelle auch den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Weitere Reiseziele sind Großbritannien, Frankreich und Italien sowie Ägypten und mehrere Länder in Nahost.

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Die Chancen für echten Freihandel zwischen Europa und den USA wachsen, Merkel und Obama meinen es ernst. Davon würde nicht nur die Industrie profitieren, sondern vor allem der Verbraucher auf beiden Seiten des Atlantiks.

Westerwelle lobte, „dass US-Präsident Obama, sein Vizepräsident und der Außenminister die Pläne einer Freihandelszone mit Europa mit Verve auf die politische Tagesordnung gesetzt haben“. „Ich rechne damit, dass bis zum Sommer diesen Jahres die Verhandlungen zwischen Europa und den USA beginnen können.“ Allerdings räumte Westerwelle ein, es gebe „hier und da schwierige Fragen: Vom Agrarsektor bis zu technischen Standards“.

Von

dpa

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