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22.09.2013

08:39 Uhr

„Wir sind die Neuen“

Unsere Kandidaten – Der Tag der Entscheidung

VonMaike Freund, Stefan Kaufmann, Jan Mallien

Für unsere Politik-Newcomer endet eine aufregende, anstrengende Wahlkampfzeit – mit guten, aber auch mit schlimmen Erlebnissen. Heute wird erst gefiebert und dann gefeiert – womöglich sogar der Einzug in den Bundestag.

Für sie ist es die erste Bundestagswahl als Kandidat.

Für sie ist es die erste Bundestagswahl als Kandidat.

DüsseldorfAm Wahlsonntag haben die Wahlkämpfer vor allem einen Wunsch: ausschlafen. Der Endspurt vor der Bundestagswahl hat Kraft gekostet. Seit die Meinungsforschungsinstitute einen Patt zwischen der schwarz-gelben Regierung und der Opposition sehen, steigt die Bedeutung jeder einzelnen Stimme. Für die Kandidaten unserer Serie „Wir sind die Neuen“ eine Erfahrung, die sie zum ersten Mal machen. Jetzt heißt es abwarten und zittern: Ob die eigene Partei an Prozenten zulegt oder abstürzt, ob der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde glückt oder misslingt. Mit der ersten Prognose um 18 Uhr wissen sie mehr.

Aber auch für unsere Kandidaten persönlich entscheidet sich heute eine Menge. Sind sie im nächsten Bundestag dabei? Nicht alle konnten in den vergangenen Wochen so gut planen wie Luise Amtsberg. Die grüne Spitzenkandidatin von Schleswig-Holstein wird mit Sicherheit dem neuen Parlament angehören – zwar haben die Grünen in den Umfragen an Zustimmung verloren, den Sprung in den Bundestag werden sie aber schaffen. Gute Chancen hat auch Michelle Müntefering – sie könnte den Platz ihres Mannes Franz Müntefering einnehmen, der sich aus der Berliner Politik zurückzieht. Die CDU-Kandidatin Cemile Giousouf könnte als Direktkandidatin oder über die Liste einziehen – braucht dafür aber einen starken Stimmenzuwachs für die CDU.

Es bleibt spannend bis zum Schluss – für die Wähler wie die Kandidaten. Wir haben sie gefragt, wie sie den Wahlkampf-Endspurt erlebt haben, was sie besonders geärgert oder gefreut hat, und wie sie den Wahlsonntag erleben.

Kommentare (35)

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Erika

22.09.2013, 08:58 Uhr

Liebe Landsleute,

der Tag der Entscheidung ist gekommen.
Seit Jahren werden wir mit dem Begriff <Alternativlos>
bombardiert.
Gibt es tatsächlich keine ALTERNATIVE?

Ein Rechner hatte uns in den vergangenen Tagen
suggeriert, daß jede Stimme für die Alternative
eine verlorene sei.

Beweisen wir dem Rechner und den etablierten Parteien
das Gegenteil.

EURE ERIKA

Account gelöscht!

22.09.2013, 09:10 Uhr

@Erika

"Liebe Landsleute"

Wollen wir hoffen, daß Sie das nach der Wahl noch so formulieren dürfen und Ihnen die Deutschland-Abschaffer-Parteien das verbieten wollen.

Account gelöscht!

22.09.2013, 09:18 Uhr

Leute geht wählen, noch nie stand Deutschland Weimar näher als heute und es könnte daher die letzte Bundestagswahl sein. Die gesamte Linke stärker als zu früheren Zeiten aber noch genauso zerrissenen wie früher. Das wird sich ändern mit anderen Personen die im Hintergrund schon darauf lauern. Die Reichen sind heute die Feinde wie es nach 1918 die Monarchie war. Dabei sind Reiche nicht gleich mit der Finanzmafia zu vergleichen, viele von Ihnen gehen anständig mit ihren Mitarbeitern und ihren Geld um. Deutschland ist politisch also genauso zerrissen, wie zu Weimarer Zeiten. Selbst die Union hat sich vom Konservativen Teil getrennt und ist zu den Linken näher gerückt wie damals die Mehrheit der Linken Linke zu AH.

Wer die Schutzbrillen der Politker ablegt, sieht ein Land, dass so aufgebaut ist, dass ein Sturm alles zusammen brechen lässt.

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