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07.09.2015

16:56 Uhr

Wirtschaft lobt Koalitionsbeschlüsse

„Sprache ist das A und O“

Die Koalitionspläne, mehr Geld in die Flüchtlingsarbeit stecken zu wollen, kommen bei der Wirtschaft gut an. Sie seien ein wichtiger Schritt für eine bessere Integration der Betroffenen in den Jobmarkt.

„Vor allem der schnellere Zugang zu Integrationskursen und berufsbezogenen Sprachkursen ist eine entscheidende Voraussetzung für eine anschließende erfolgreiche Ausbildung“, sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. dpa

Deutschkurs für Asylbewerber

„Vor allem der schnellere Zugang zu Integrationskursen und berufsbezogenen Sprachkursen ist eine entscheidende Voraussetzung für eine anschließende erfolgreiche Ausbildung“, sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer.

BerlinDie Wirtschaft hat die Koalitionspläne in der Flüchtlingskrise als wichtigen Schritt für eine verstärkte Integration der Betroffenen auf dem Jobmarkt begrüßt. „Vor allem der schnellere Zugang zu Integrationskursen und berufsbezogenen Sprachkursen ist eine entscheidende Voraussetzung für eine anschließende erfolgreiche Ausbildung“, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Beschlüsse seien eine gute Basis, das Engagement des Handwerks bei der Ausbildung von Flüchtlingen auszubauen.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, sagte: „Für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive ist die deutsche Sprache das A und O.“ Die geplante Aufstockung der Mittel für die Deutschförderung sei ein entscheidender Baustein. „Auch die Erleichterungen beim Arbeitsmarktzugang durch Öffnung der Zeitarbeit können helfen beim Einstieg in Beschäftigung.“

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer begrüßte das beschlossene Paket, mahnte aber weitere Rechtsänderungen an. Zu restriktiv sei etwa die Vorrangprüfung, nach der während 15 Monaten geprüft wird, ob ein Deutscher für einen Job zur Verfügung steht. „Die deutsche Wirtschaft wird alle Anstrengungen unternehmen, damit wir die bestmögliche Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung gemeinsam meistern“, sagte Kramer.

Flüchtlinge müssten aber während der gesamten Ausbildung vor Abschiebung geschützt sein.

Von

dpa

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