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15.03.2017

14:43 Uhr

Wirtschaftsforschung

Eine halbe Million neue Arbeitsplätze pro Jahr

Die Beschäftigung steigt kontinuierlich und der Markt tut sein übriges, um den Trend anzutreiben. In diesem und im nächsten Jahr sollen insgesamt mehr als eine Million neue Stellen entstehen. Eine Chance für Flüchtlinge.

Die Zahl der Arbeitsplätze nimmt zu. dapd

Beschäftigung

Die Zahl der Arbeitsplätze nimmt zu.

BerlinWer in Deutschland Arbeit sucht, kann sich aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) über gute Aussichten freuen. Die Ökonomen erwarten, dass in diesem Jahr 600.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, im kommenden weitere 440.000. Die Arbeitslosenquote werde bis Ende 2018 auf 5,1 Prozent sinken, das wären 0,7 Prozentpunkte weniger als Ende 2016.

Ein Grund sei, dass Arbeitgeber nicht mehr so viel Auswahl hätten, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner am Mittwoch. „Es ist für Unternehmen attraktiv einzustellen, um sich Leute zu sichern.“ Zudem seien die Lohnkosten im Verhältnis zur Produktivität nicht besonders stark gestiegen.

Wirtschaftsforschung: Kein Spielraum für Steuersenkungen

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Kein Spielraum für Steuersenkungen

Trotz steigender Beschäftigung und zunehmender Konsumausgaben, prognostiziert das DIW sinkende Haushaltsüberschüsse in der Staatskasse. Es wird mehr ausgegeben, als eingenommen. Steuersenkungen seien deshalb kein Thema.

Das DIW rechnet überwiegend mit sozialversicherungspflichtigen neuen Stellen, vor allem im Dienstleistungs-Sektor, auch in der Leiharbeit. Personalbedarf gebe es ebenso in den Bereichen Erziehung, Pflege und Gesundheit. Der Boom erhöhe die Chancen für Flüchtlinge, von denen in diesem Jahr viele auf den Arbeitsmarkt kämen.

Seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr hat das Institut leicht erhöht. Es rechnet beim Bruttoinlandsprodukt mit einem Plus von 1,4 Prozent. Im nächsten Jahr gebe es einen Zuwachs von 1,7 Prozent. Wachstumstreiber bleibe der private Konsum.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Josef Schmidt

15.03.2017, 15:38 Uhr

Sozialversicherungspflichtigen neuen Stellen, vor allem im Dienstleistungs-Sektor das ist die Bezeichnung von Niedriglohnjobs. Die gutbezahlten Jobs in der Finanz und Industriejobs werden jeden Monat abgebaut.

Uns gehts so gut wie nie zuvor. Weiter so Merkel.

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