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25.08.2015

11:40 Uhr

Wirtschaftsminister

China-Crash? Gabriel nimmt's gelassen

VonDana Heide

Die Börsen in China setzten auch am Dienstag ihre Talfahrt fort. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt sich jedoch nicht sonderlich besorgt. Der große Anteil des deutschen Exports gehe ohnehin in die Europäische Union.

Auf Sommertour: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besichtigt das Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena. dpa

Sigmar Gabriel

Auf Sommertour: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besichtigt das Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena.

JenaDer Börsencrash in China ereilt den Bundeswirtschaftsminister auf seiner Sommertour. Am Montag hatte es abermals einen starken Kurssturz an den chinesischen Börsen gegeben, zeitweise brachen die Kurse um acht Prozent ein. Aktienmärkte weltweit wurden ins Minus gezogen, auch der Dax rutschte am Montag unter die 10.000-Marke. Da war Sigmar Gabriel gerade auf dem Weg zum Flüchtlingsheim in Heidenau.

Am Dienstag setzen die Börsen in Asien ihre Talfahrt fort. Doch Gabriel, gerade auf dem Weg nach Jena, nimmt's gelassen. Der erneute Kurssturz mache ihm keine Angst, sagte er. Es gebe bei uns „zu Recht“ eine Debatte über die Entwicklung von China, Indien und Lateinamerika. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der große Anteil des Exports in die Europäische Union geht.“ Für die deutsche Wirtschaft ist Gabriel trotz der Probleme in China weiter optimistisch: „Ich glaube dass wir unsere gute wirtschaftliche Entwicklung weiter fortsetzen werden.“

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„Was wir in China erleben ist sicher mehr als das Platzen einer Blase“, sagte er. Es kämen mehrere weltwirtschaftliche Dinge zusammen. Schuld sei natürlich die geänderte chinesische Wirtschaftspolitik, die nicht mehr allein auf Wachstum ausgelegt sei. Er nannte aber auch die veränderte Zinspolitik der USA und das billige Öl als Gründe.

Gabriel besucht derzeit bei einer zweitägigen Sommerreise Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Osten Deutschlands. Am Montag hatte er nach den Krawallen im sächsischen Heidenau seine ursprünglichen Reisepläne geändert und war zu dem betroffenen Flüchtlingsheim gefahren. Nach viel Kritik, weil sie sich bis Montagabend noch nicht persönlich zu den Ausschreitungen geäußert hatte, will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch ebenfalls das Flüchtlingsheim besuchen. Gabriel nannte diese Entscheidung „richtig“. „Entscheidungen treffen“ sei jedoch jetzt noch wichtiger.

Kommentare (3)

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Herr Vitto Queri

25.08.2015, 12:47 Uhr

>> China-Crash? Gabriel nimmt's gelassen >>

Was soll einer auch tun, der vom Tuten und Blasen KEINE AHNUNG hat ?

Er kann nur fragen, was ist Tuten.......?

Frau Margrit Steer

25.08.2015, 12:49 Uhr

Ja was oll ein Gariel auch sagen?
Von nichts Ahnung.
Inzwischen wird immer merkbarer, dass diese ganze Polit-Kaste weder Fachwissen hat noch Anstand

Herr Tom Schmidt

25.08.2015, 14:06 Uhr

Hat der Mann getrunken?
Zitat:
"„Was wir in China erleben ist sicher mehr als das Platzen einer Blase“, sagte er. Es kämen mehrere weltwirtschaftliche Dinge zusammen. Schuld sei natürlich die geänderte chinesische Wirtschaftspolitik, die nicht mehr allein auf Wachstum ausgelegt sei. Er nannte aber auch die veränderte Zinspolitik der USA und das billige Öl als Gründe."

Also billiges Öl ist schlecht für die Wirtschaft? Die Aussage "mehr als das Platzen einer Blase" soll beruhigen? Und China versucht den Aktienmarkt mit allem zu stützen was geht, Zinssenkungen, Aktienkäufe, und, und und .... aber sie sind jetzt nicht mehr auf Wachstum ausgelegt???? Das ist quasi so ups deswegen passiert?

Also Alkohol kann sowas schon nicht mehr erklären!

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