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28.08.2013

14:16 Uhr

Wirtschaftsspionage

50-Milliarden-Schaden

Der deutsche „Rohstoff Geist“ ist laut Bundesinnenminister Friedrich sehr begehrt. So begehrt, dass durch Wirtschaftsspionage jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro entsteht. Jetzt wird nach Lösungen gesucht.

Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich (CSU) schätzt den Schaden durch Wirtschaftsspionage auf etwa 50 Milliarden Euro. Im Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität soll unter anderem etwa eine gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern aufgebaut werden. dpa

Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich (CSU) schätzt den Schaden durch Wirtschaftsspionage auf etwa 50 Milliarden Euro. Im Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität soll unter anderem etwa eine gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern aufgebaut werden.

BerlinDurch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro. Es gebe massive Versuche, den „Rohstoff Geist“ in deutschen Unternehmen zu stehlen, sagte Friedrich bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin. Dort vereinbarten Bundesregierung, Verfassungsschutz und Spitzenverbände der Wirtschaft am Mittwoch ein nationales Schutzkonzept gegen Spionage-Attacken.

Die Gefahr von Wirtschaftskriminalität werde immer noch unterschätzt. Vor allem Mittelstandsfirmen müssten mehr sensibilisiert werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Nach Darstellung des DIHK sind sich Großkonzerne des Risikos der Industriespionage in der Regel viel bewusster als kleinere Unternehmen. Aus Sicht des Industrieverbandes BDI müssten sich Bund und Länder stärker untereinander abstimmen.

Im Kampf gegen Wirtschaftsspionage soll etwa eine gemeinsame Internetplattform aufgebaut und im Innenministerium ein Beauftragter für Wirtschaftsschutz die Maßnahmen koordinieren. Eine Pflicht für Firmen, IT-Angriffe den Sicherheitsbehörden zu melden, lehnte die Industrie ab. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sagte, die meisten Angriffe auf deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen kämen aus China und Russland. Keine Erkenntnisse gebe es im Zuge der NSA-Spähaffäre, dass amerikanische oder britische Geheimdienste Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Angela-Wendehals

28.08.2013, 14:49 Uhr

yappy

Genau deshalb spioniert uns der Feindesstaat USA auch mit NSA aus. Was vollkommen legitim ist, denn noch immer befinden wir uns im Kriegszustand mit den Siegermächten (SHAEF, UN-Charta zu den Feindesstaaten).

Wow, bin ich begeistert, wie uns die Angela-Wendehals das auch nut gut findet, dass unsere Feinde uns ausspionieren. Angela, du hast uns verraten, das wird dir den "Kopf" kosten.

johnenreich

28.08.2013, 16:11 Uhr

Frau Merkel hätte längst abdanken müssen! Die massivste Ausspähung nach dem letzten Krieg ist Hochverrat an den deutschen Bürgern. Das kann man nicht aussitzen! Pofalla und Friedrich sollten gleich mitgehen! Ob es Nichtwissen, Dummheit, Duldung oder Mitmachen war, es erfordert die Rücktritte!!! Wer will denn noch eine der Blockparteien, die mehrmals Recht gebrochen haben, wählen? Mann müsste ja irre sein! Obendrein die völlig verfehlte Euro- und EU-Politik am Bürgerwillen vorbei! Weg mit den Blockparteien und hin zur Alternative AfD, für mehr Deutschland, für mehr Bürgermitbestimmung, für mehr Demokratie. Vor allem die betrogene junge Generation sollte sich der AfD anschließen, ebenso alle betrogenen Westrentner.

Numismatiker

28.08.2013, 16:25 Uhr

"Keine Erkenntnisse gebe es im Zuge der NSA-Spähaffäre, dass amerikanische oder britische Geheimdienste Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben"

Natürlich nicht, denn der Verfassungsschutz ist überhaupt nicht in der Lage, die Methoden von NSA, etc. zu erkennen.

Schafft diese nutzlose Behörde ab, sie vergeudet unser Steuergeld!

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