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12.02.2016

04:07 Uhr

Wohnungsbau

Hendricks will 1,3 Milliarden investieren

Eine Ministerin nach der anderen hält die Hand auf: Nach Bundesarbeitsministerin Nahles schreibt sich auch Bundesbauministerin Hendricks Integration auf die Fahnen – und fordert Geld für den sozialen Wohnungsbau.

Baustelle für Wohnhäuser (Archivfoto): Angesichts der vielen Flüchtlinge will Bauministerin Hendricks kräftig in den Wohnungsbau investieren. dpa

Wohnungsbau in Hamburg

Baustelle für Wohnhäuser (Archivfoto): Angesichts der vielen Flüchtlinge will Bauministerin Hendricks kräftig in den Wohnungsbau investieren.

BerlinBundesbauministerin Barbara Hendricks fordert angesichts des Zustroms von Flüchtlingen pro Jahr 1,3 Milliarden Euro zusätzlich für Wohnungsbau und Stadtentwicklung.

„Ich will verhindern, dass es zu Konkurrenz zwischen Einheimischen und Flüchtlingen auf dem Wohnungsmarkt kommt“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine Milliarde Euro Bundesmittel zusätzlich für den sozialen Wohnungsbau und 300 Millionen für die soziale Stadtentwicklung seien nötig, um die Aufgabe zu bewältigen.

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Der Flüchtlingsstrom legt offen, dass in Deutschland jahrelang zu wenig gebaut wurde. Es fehlen 950.000 Wohnungen. Um schnell Wohnraum zu schaffen, sollen neue Plattenbauten entstehen. Als Vorbild gilt dabei Schweden.

„In den Städten und Gemeinden entscheidet sich, ob Integration gelingt“, sagte Hendricks. Bezahlbare Wohnungen für alle seien dafür eine zentrale Voraussetzung. Die zusätzlichen Mittel sollen von 2017 an drei Jahre lang fließen und sind nach Informationen der Funke-Zeitungen bereits beim Bundesfinanzministerium beantragt.

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