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11.12.2014

13:14 Uhr

Wowereit-Nachfolger Michael Müller

Der gestürzte Kronprinz ist zurück

Michael Müller ist als neuer regierender Bürgermeister der wichtigste Mann im politischen Land Berlin. Der Glamour seines schillernden Vorgängers fehlt ihm aber. Am Nachmittag wartet der erste große Termin im neuen Amt.

Wowereits Nachfolger steht fest

Michael Müller zum Bürgermeister von Berlin gewählt

Wowereits Nachfolger steht fest: Michael Müller zum Bürgermeister von Berlin gewählt

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BerlinSeit seiner Kandidatur zum Regierenden Bürgermeister ist Müller ganz bei sich selbst. Dabei sah es zuvor gar nicht gut aus: Als Chef der Landes-SPD abgesägt, in der Partei ein Auslaufmodell, dann Tempelhof. Die Berliner lehnten Bebauungspläne für das riesige Innenstadtareal mehrheitlich ab.

Die Stadtentwicklung, das größte Ressort in der rot-schwarzen Berliner Landesregierung, brachte dem Senator mehr Probleme als Applaus. In der SPD galt er vielen als führungsschwach, Parteilinken war er zu pragmatisch. Er sei freier geworden durch Dinge, die nicht geklappt haben, sagt Müller jetzt.

Dem hageren Mann mit der runden Brille wird ein fehlender Glamourfaktor vorgeworfen. Der gebürtige Berliner hat den Ruf, zwar freundlich und fachlich hervorragend zu sein, aber blass in der Öffentlichkeit. Ein Arbeiter unter den Politikern, der sich gern in Akten vergräbt. Einfach zu wenig „Typ“.

Der Bruch nach seinem Vorgänger Klaus Wowereit – auch regierender Partymeister oder Sonnenkönig genannt – könnte kaum größer sein. Doch die beiden Sozialdemokraten liegen auf einer Wellenlänge. Müller galt vor seinem Sturz jahrelang als Wowereits Kronprinz, sein natürlicher Nachfolger. „Wir ticken politisch in dieselbe Richtung und ansonsten ist Michael Müller ein sehr sympathischer Mensch“, sagte Wowereit kürzlich der „Bild“. Nach der Wahl gab es keine Blumen, sondern eine lange, herzliche Umarmung.

Müller betont gern, er wolle den Kurs seines Freundes Wowereit im Roten Rathaus fortsetzen. Mehr Arbeitsplätze und eine leistungsfähige Verwaltung, schreibt er sich auch auf die Fahnen. Mitnehmen will der zweifache Vater sein Lieblingsthema aus der Stadtentwicklung: bezahlbare Wohnungen für die wachsende Hauptstadt.

Für die Finanzen dagegen holte er sich mit dem hessischen Banker Matthias Kollatz-Ahnen einen Fachmann von außen. Er tritt die Nachfolge des bisherigen Finanzsenators Ulrich Nußbaum (parteilos) an. Der bisherige Bürgermeister des Stadtbezirks Lichtenberg, Andreas Geisel (SPD), beerbt Müller im Amt des Stadtentwicklungssenators.

Müller wird am Vormittag an der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin teilnehmen, bei der es insbesondere um die Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern gehen wird. Am Nachmittag werden die Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentreffen. Wowereit war mit seinen mehr als 13 Amtsjahren zuletzt der dienstälteste Länderregierungschef in Deutschland.

18 Jahre lang war Müller Abgeordneter, zehn Jahre Fraktionschef, acht Jahre Parteivorsitzender und schließlich drei Jahre Senator. Jetzt ist er der mächtigste Mann im Land Berlin. Und einer, dessen breites Lächeln nicht über den durchaus beißenden Sarkasmus wegtäuschen kann.

Kommentare (4)

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Herr Helmut Paulsen

11.12.2014, 11:44 Uhr

" Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle
Von Dominik Feusi, Bern. Aktualisiert am 10.12.2014

Der Bund (a.d.R. CH) legt erstmals Zahlen zur Sozialhilfequote der Flüchtlinge vor, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. Die Zahlen sind verheerend. ..."

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefaelle/story/19937027

In Deutschland sahnen wir kräftig bei den Asylanten ab - wir VERDIENEN 3600 EUR im Jahr an jedem im Schnitt.

WER GLAUBT DAS ???? häääää ?? LÜGEN-PRESSE in Deutschland.

Herr Helmut Paulsen

11.12.2014, 11:48 Uhr

"...Bemerkenswert ist, dass der Appell nicht nur von den üblichen friedensbewegten Verdächtigen wie beispielsweise Frau Käßmann oder Herrn Schorlemmer unterzeichnet wurde, sondern von politischen Schwergewichten wie Roman Herzog, Hans-Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi, die über jeden Verdacht der Anbiederung an Moskau erhaben sind. ..."

http://ef-magazin.de/2014/12/09/6037-prominenten-aufruf-schallende-ohrfeige-fuer-das-medienkartell

Herr Helmut Paulsen

11.12.2014, 12:12 Uhr


Journalisten = "Politik-Nutten" (Zitat Steinmeier).

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