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26.05.2012

12:06 Uhr

Wüstenrot-Studie

Jeder dritte Deutsche fürchtet Immobilienblase

Rund 44 Prozent der Deutschen halten die Preise für Häuser und Wohnungen für deutlich überhöht. Sie fürchten sich vor einer Immobilienblase. Vor allem die Bürger eines Bundeslandes sind besonders skeptisch.

Im Zuge der Finanzkrise sind viele Anleger ins „Betongold“ geflüchtet. dpa

Im Zuge der Finanzkrise sind viele Anleger ins „Betongold“ geflüchtet.

StuttgartJeder dritte Deutsche sieht wegen der Flucht vieler Anleger ins „Betongold“ im Zuge der Finanzkrise einer Studie zufolge die Gefahr einer Immobilienblase. 59 Prozent der Menschen halten es dagegen für unwahrscheinlich, dass in den nächsten zwei Jahren am deutschen Markt eine Überhitzung mit anschließendem Preisverfall entsteht. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag des Stuttgarter Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W), die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Demnach halten 44 Prozent der Menschen bereits jetzt die Immobilienpreise für deutlich überhöht. Besonders verbreitet ist dieses Empfinden in Bayern (64 Prozent der Befragten). Knapp die Hälfte der Bevölkerung hierzulande rechnet in den nächsten beiden Jahren mit einem weiteren deutlichen Preisanstieg.

Nach Ansicht von mehr als der Hälfte der Deutschen ist wegen des niedrigen Zinsniveaus jetzt der richtige Zeitpunkt für die Verwirklichung ihrer Immobilienpläne - trotz der bereits gestiegenen Preise. Fast jeder Zehnte will in den kommenden zwei Jahren ein Haus oder eine Wohnung bauen oder kaufen und dort dann auch selbst einziehen. Als Vorteil der niedrigen Zinsen sieht der Studie zufolge jeder Vierte, dass er sich eine teurere Immobilie leisten kann als eigentlich geplant.

Trotz der bereits stark gestiegenen Preise sehen zwei Drittel der Deutschen Immobilien als sicherste Geldanlage. Noch eindeutiger fällt das Ergebnis bei Menschen aus, die bereits ein Haus oder eine Wohnung haben, hier sind es fast drei von vier Menschen. Ebenfalls drei von vier Bundesbürgern halten eine Immobilie für die beste Form der Altersvorsorge. Unter den Menschen, die in den nächsten beiden Jahren kaufen oder bauen wollen, sind es sogar neun von zehn. Für die Studie wurden mehr als 1000 Menschen befragt.

Kommentare (12)

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R.Dyanaron

26.05.2012, 13:36 Uhr

ich bin über "diese" 44%.

Account gelöscht!

26.05.2012, 15:25 Uhr

** Ich rate vom Kauf ab! **

…. Anfang `90 sind um 'Schwarze Pumpe' alle Braunkohle-Kraftwerksanlagen
schnellstens Modernisiert worden, weil man die exorbitante Erhöhung der Atemwegserkrankungen auf den Smog der ungefilterten Kraftwerksanlagen zurück führte!

Schon Ende der ´90er wurde klar,
das der Smog mit den massiv erhöhten Krankheitsfälle der Atemorgane
nicht in Verbindung zu bringen ist!

Um 'Schwarze Pumpe' herum, gibt es aber eine massive Häufung von Plattenbau-Siedlungen,
Beton ist ein hoch-hygroskopischer Baustoff,
„Räume aus Beton sind nicht für den ständigen Aufenthalt von Menschen geeignet“!
Die extrem trockenen Luftbedingungen,
sind verantwortlich für die Häufung der Krankheitsfällen:Haut, Augen, Lunge, Bronchien, bis hin zu Asthma, Schleimhauterkrankungen sind direkt darauf zurück zu führen insb. bei Kindern.

Wenn Sie selbst Betroffener oder wen Kennen,
der ihnen so nahe steht,
** raus aus den Wohnungen!! **
(den Leuten hatte man gesagt, „trockener Mund/Hals, müsst ihr mehr trinken“ - Obrigkeitshörig!)

Plattenbauten als Eigentumswohnungen-Geldanlage,
Ihr werdet genauso hintergangen wie bei der Post-Aktie!! oder Solarzellen Zukunftstechnologie 100te Mill. Privatvermögen verbrannt!!
das sind Ver....! die sich nicht mal um ihre eigenen Leute gekümmern!

**Plattenbauten sind Gesundheitsschädigend!!**
(Dioxin-Eier? - stellen sie das Messgerät im Plattenbau mal auf!)

Account gelöscht!

26.05.2012, 15:49 Uhr

Bevor ich in Immobilien investiere kaufe ich lieber Aktien. Da sehe ich jederzeit den Wert meiner Anlage und kann verkaufen wann ich will.

Ich kenne einige Immobilien-Spekulanten, die laaaange darauf warteten endlich einen Kaeufer fuer ihre Immobilie zu finden. Die ganze Zeit haben sie Spesen fuer ihre Anlage und muessen sie gut in Schuss halten, damit sie verkaufsfaehig aussieht. Dagegen sind Aktien wirklich eine problemlose Sache. Sicherheit fuer eine Wertsteigerung gibt es natuerlich bei beiden Anlageformen nicht.

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