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14.11.2014

11:41 Uhr

Zahl der Migranten steigt

Jeder Fünfte in Deutschland mit Migrationshintergrund

Die Zahl der Migranten in Deutschland ist weiter gestiegen – vor allem wegen Zuwanderung und hoher Geburtenrate unter Migranten. Mehr als 20 Prozent haben demnach einen Migrationshintergrund.

Bruder und Schwester schleppen einen schweren Koffer. Die Migrantenquote in Deutschland ist weiter gestiegen. dpa

Bruder und Schwester schleppen einen schweren Koffer. Die Migrantenquote in Deutschland ist weiter gestiegen.

WiesbadenDie Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland weiter gestiegen - vor allem weil mehr Zuwanderer gekommen sind und Migranten Kinder bekamen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete, wuchs die Bevölkerung mit Migrationshintergrund im engeren Sinn im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent. „Dies ist der größte Zuwachs gegenüber dem Vorjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005“, berichtete das Amt auf Basis des Mikrozensus.

Wer nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Anstieg der Flüchtlingszahlen

Aufgrund von internationalen Krisen rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit einem erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen in 2014. Im ersten Quartal 2014 haben rund 108.300 Flüchtlinge in einem der 28 EU-Staaten um Asyl angesucht. Doch kommen die meisten Asylsuchenden, die derzeit über das Mittelmeer nach Europa kommen, wirklich nach Deutschland?

Quelle: Eurostat/ Mediendienst Integration 2014

Platz 9

Griechenland: 2.440 Antragsteller

Platz 8

Ungarn: 2.735 Antragsteller

Platz 7

Österreich: 4.815 Antragsteller

Platz 6

Belgien: 5.065 Antragsteller

Platz 5

Großbritannien: 7.575 Antragsteller

Platz 4

Italien: 10.700 Antragsteller

Platz 3

Schweden: 12.945 Antragsteller

Platz 2

Frankreich: 15.885 Antragsteller

Platz 1

Deutschland: 36.890 Antragsteller

2013 lebten in Deutschland nach einer weiter gefassten Definition rund 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das waren 20,5 Prozent der Bevölkerung. Zu diesem weiter gefassten Kreis zählen die seit 1950 Zugewanderten und deren Kinder - auch wenn diese eingebürgert sind und nicht mehr bei den Eltern wohnen - sowie die ausländische Bevölkerung.

Eine Prozentzahl nach der engeren Definition - nach der ausgezogene Migrantenkinder nicht mitgezählt werden - lag nicht vor.

Von

dpa

Kommentare (16)

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Herr Niccolo Machiavelli

14.11.2014, 12:19 Uhr

Eine verantwortungsvolle Politik sähe anders aus.

Auf eine einfache Formel gebracht: 180-°-Wandel weg von Masse hin zu Klasse, sowohl für die bereits in Deutschland wohnenden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund als auch betreffend die Einwanderer.

Oder anders: weg von sozialistischer Unterdrückung der Bürger hin zu einer freiheitlichen Gesellschaft.

Herr Billyjo Zanker

14.11.2014, 12:59 Uhr

Das sind doch mal "erfreuliche Erkenntnisse", da schaffen wir uns doch schon früher ab als gedacht.

So ein Bericht muß ja in den Ohren des grünen Sekten Türken mit dt. Paß und seiner Gutmenschen wie Musik in den Ohren klingen.

Herr Ragin Allraun

14.11.2014, 13:09 Uhr

Und einhergehende mit dem Faktum 1/5 Migrationsanteil sind auch 20% Intelligenzschwund bei dem deutschen Bürger zu vermerken.

Und da der Migrationsteil insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen anzutreffen ist und die älteren Jahrgänge dahinscheiden werden, ohne eigenen Nachwuchs kreiert zu haben, wird sich der Intelligenzverlust in relativ kurzer Zeitspanne von 20% auf 70% steigern.

WILLKOMMEN in der - wahrhaftigen - Bananenrepublik Deutschland und Gratulation an die Verantwortlichen.

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