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31.03.2011

12:05 Uhr

Zahlen für 2010

Mehr Ausländer in Deutschland

Die Anzahl der in Deutschland lebenden Menschen mit ausschließlich nicht-deutscher Staatsangehörigkeit ist erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Insgesamt sind es 6,75 Millionen Menschen.

Ausländische Frauen in Berlin. Quelle: dpa

Ausländische Frauen in Berlin.

Wiesbaden Erstmals seit fünf Jahren leben wieder mehr Ausländer in Deutschland. Rund 6,75 Millionen Menschen mit ausschließlich nicht-deutscher Staatsangehörigkeit waren Ende 2010 in der Bundesrepublik gemeldet. Das waren 58.800 (plus 0,9 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. „Zwischen 2006 und 2009 war die Zahl leicht rückläufig.“

Rund 472.100 Ausländer sind 2010 nach Deutschland gezogen oder hier zur Welt gekommen. Das waren 59.700 mehr als im Jahr zuvor.

Zugleich haben etwa 300.700 Ausländer das Land verlassen oder sind gestorben - 11.300 weniger als 2009. Etwa jeder fünfte der 6,75 Millionen Ausländer ist in Deutschland geboren. Die Zuwanderer leben im Durchschnitt seit fast 19 Jahren in Deutschland.

Mehr als jeder dritte (36 Prozent) Ausländer in Deutschland stammt aus einem der 27 EU-Mitgliedsstaaten. Die Zahl der Europäer nahm mit 75.400 (plus 3,2 Prozent) innerhalb eines Jahres auch besonders stark zu. Als Hauptursache nennen die Statistiker Zuwanderung. Den größten Zuwachs gab es mit 21.600 Menschen bei Rumänen, gefolgt von Polen und Bulgaren. Prozentual gesehen war der Anstieg aus Lettland, Bulgarien und Rumänien am höchsten. Griechenland ist der einzige EU-Mitgliedsstaat, aus dem nennenswert weniger Menschen in Deutschland lebten als im Vorjahr (minus 1400).

Wichtigstes Herkunftsland ist nach wie vor die Türkei, gefolgt von Italien und Polen. Fast jeder vierte Ausländer in Deutschland stammt aus der Türkei. Zugleich sinkt die Zahl der Türken in Deutschland seit dem Höchststand vor zwölf Jahren ständig - von damals 2,1 Millionen auf inzwischen 1,6 Millionen. Als Gründe nennen die Statistiker neben Einbürgerungen und Sterbefällen auch Rückkehrer.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

31.03.2011, 12:48 Uhr

Mehr Ausländer in Deutschland, die arbeiten gehen oder hier Urlaub machen ist ok.

Aber: Mehr Ausländer, die mit Schein-Ehe und Familiennachzug direkt auf Hartz4 hier landen ist "bull-shit".

So einfach ist das ihr Beamten der Ausländerbehörden und deutsche VISA-Vergabestellen im Ausland.

Einfach mal klicken bei www.freiheit.org und beim nächsten mal dort die Kreuze machen. Sonst wird es immer schlimmer. Der deutsche Pass wird jedem hinterhergeschmissen, damit sie schnell wieder aus der Statistik rausfallen. Toller Trick.

Account gelöscht!

31.03.2011, 12:57 Uhr

Bei ca. 10 Millionen Arbeitslosen in Deutschland (Arbeitslose + Sozialhilfeempfänger + Menschen die nicht mitgezählt werden + andere Statistikbereinigung) sollte niemand mehr einwandern dürfen.
Na ja, Hauptsache der Pool der Arbeitslosen bleibt immer gefüllt, dann kann weiterhin Lohndumping betrieben werden und die Zeitarbeitsbranche floriert. Die gut qualifizierten deutschen Fachkräfte wandern jetzt schon aus. Wir bauen uns Schritt für Schritt ab. Armes Deutschland.

Account gelöscht!

31.03.2011, 13:12 Uhr

Joschka Fischer:
„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. ”
Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen.
Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”
Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
Grünenvorstand, München:
„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

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