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20.06.2011

17:09 Uhr

Zahnersatz

Bahr weist Warnung vor hohen Mehrkosten zurück

Nach Berechnungen des Verbands der gesetzlichen Krankenkassen müssen die Versicherten für Kronen etwa 70 Euro mehr zahlen. Für Brücken oder Prothesen könnten es sogar über 200 Euro mehr werden.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Quelle: dpa

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP).

BerlinBundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat Warnungen vor drastischen Zusatzkosten beim Zahnersatz zurückgewiesen. Die Bürger könnten sich darauf verlassen, dass die Bundesregierung das Augenmaß wahren werde zwischen den berechtigten Interessen der Patienten auf eine gute Versorgung sowie der Beitragszahler, wonach Behandlungen auch künftig bezahlbar sein sollten, sagte Bahr am Montag in Berlin. Es sei nicht daran gedacht,
Mengenbegrenzungen aufzuheben. Am Ende der Beratungen werde ein gutes Gesetz stehen, sagte der FDP-Politiker.

Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor einer erheblichen Verteuerung bei Kronen, Brücken und Füllungen im Zuge der geplanten neuen Gebührenordnung für Zahnärzte, zu der das Gesundheitsministerium einen Entwurf vorgelegt hat. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wendet sich vor allem gegen die für einzelne Behandlungen geplante Erhöhung der Punktzahlen, die für die Höhe des Honorars ausschlaggebend sind.

Reuters vorliegende Berechnungen des Verbands kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Kosten für eine Vollkrone für die Versicherten um 74 Euro auf 330 Euro verteuern werden. Bei Brücken oder Prothesen müssen die Patienten künftig insgesamt 513 Euro und damit 237 Euro mehr als bisher aus eigener Tasche zahlen. Bei Einlagenfüllungen wären es den Angaben zufolge 100 Euro mehr (336 Euro).

Nach derzeitigem Stand können die rund 66.000 Zahnärzte durch die neue Gebührenordnung ab Anfang nächsten Jahres mit einem Gehaltsplus von rund sechs Prozent rechnen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Falschspieler

20.06.2011, 19:01 Uhr

Herr Daniel Bahr hat keine belastbare Zahl vorgelegt. Daran kann man schon ermessen, dass es sich lediglich um inhaltsloses Geschwätz eines Politikers handelt, der die Bürgerinnen und Bürger beruhigen will.
Wenn Verbände vorrechnen, wie sich Kosten entwickeln darf man davon ausgehen, dass dies fundiert geschieht und nicht einer Zufallsbetrachtung eines Politikers entsprungen ist. Wieviel Erfahrungen hat Herr Bahr denn in Haushaltspolitik tatsächlich nachzuweisen? Als Bundesminister gibt er keine gute Figur ab.
Die FDP schafft sich immer mehr ab. Auch mit ihrem sogenannten Nachwuchs und Nachfolgern von Westerwelle wird es nicht besser. Herr Bahr sollte gemessen am Wahrheitsgehalt seiner Aussage entlohnt werden! Ob dann noch Geld in seine Richtung fließt ist eher unwahrscheinlich. 6 Prozent für die Zahnärzte ist doch ein ordentliches Plus. Nun gibt´s noch von Brüderle und Rösler Steuersenkungen und was kommt dann?
Naklar eine saftige Diätenerhöhung! Vielleicht 10%??

Nachwuchs

20.06.2011, 19:56 Uhr

Wer Politiker glaubt bzw. vertraut ist ein absoluter Volli...
Der Steigerung sind schon längst beschlossen. Ziel der Politiker ist eine Steigerung von 500% min. und Abschaffung des Sozialsystems. Dafür Einmarsch überall in der Welt.

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