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13.01.2017

12:07 Uhr

ZDF-Politbarometer

Grünen-Anhänger liebäugeln mit Schwarz-Grün

Immer mehr Anhänger der Grünen könnten sich eine Koalition mit der CDU vorstellen. Rund 44 Prozent der Befragten wären für Schwarz-Grün. Die Mehrheit strebt allerdings ein Bündnis mit der SPD und den Linken an.

Immer mehr Grünen-Anhänger wünschen sich anscheinend eine leicht konservative Ausrichtung und würden eine Schwarz-Grüne Koalition bevorzugen. Rot-Rot-Grün bleibt allerdings die beliebteste Kombination. dpa

Schwarz-Grüne Koalition

Immer mehr Grünen-Anhänger wünschen sich anscheinend eine leicht konservative Ausrichtung und würden eine Schwarz-Grüne Koalition bevorzugen. Rot-Rot-Grün bleibt allerdings die beliebteste Kombination.

BerlinUnter den Grünen-Anhängern wächst offenbar die Bereitschaft zu einer Koalition mit der Union nach der nächsten Bundestagswahl. In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer gaben 44 Prozent von ihnen an, dass die Partei eine Regierung mit CDU/CSU anstreben sollte. 50 Prozent der Grünen-Anhänger plädieren aber für ein Bündnis mit SPD und Linken. Im November vergangenen Jahres zogen noch 63 Prozent der Grünen-Anhänger eine rot-rot-grüne Koalition einem schwarz-grünen Bündnis (32 Prozent) vor.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten CDU/CSU der Umfrage zufolge mit 36 Prozent der Stimmen rechnen. Die SPD rutscht gegenüber Dezember um einen Punkt auf 21 Prozent ab, die Linke ebenfalls um einen Punkt auf neun Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei zehn Prozent, die FDP verbessert sich um einen Punkt auf sechs Prozent. Ebenfalls um einen Punkt zulegen kann die rechtspopulistische AfD auf 13 Prozent. Sie baut damit ihre Position als drittstärkste Kraft aus. Damit gäbe es weiter eine klare Mehrheit für CDU/CSU und SPD.

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Bei den Dreierbündnissen würde es reichen für eine Koalition aus Union, Grünen und FDP, nicht aber für Rot-Rot-Grün. Mit der AfD will keine der etablierten Parteien koalieren. Für das Politbarometer befragte die Forschungsgruppe Wahlen vom 10. bis 12. Januar telefonisch 1292 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Hans Glück

13.01.2017, 12:40 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Wolfgang Trantow

13.01.2017, 13:08 Uhr

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