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17.08.2012

02:45 Uhr

Zeitungsbericht

Bundesregierung plant Abwrackprämie für alte Heizungen

Um die 40 Millionen Haushalte in Deutschland könnten bald eine Prämie bekommen, wenn sie sich neue Heizanlagen anschaffen. Die Bundesregierung will so gegen veraltete und energiefressende Öl- und Gasheizungen kämpfen.

Mit neuen Heizungen Gas und Öl sparen. dpa

Mit neuen Heizungen Gas und Öl sparen.

BerlinDie Bundesregierung plant nach einem Zeitungsbericht eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen. Die „Bild“-Zeitung zitiert aus einem Gesetzentwurf, wonach Hauseigentümer künftig eine Einmalprämie erhalten sollen, wenn sie ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage tauschen.

Zur Finanzierung werde eine Art Zuschlag von den Heizöl- und Gashändlern vorgeschlagen. Angaben über die Höhe der möglichen Prämie wurden nicht gemacht. Grundlage sei eine Reformierung des Wärmegesetzes (EEWärmeG).

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Die deutsche Zentralheizungswirtschaft (VdZ) forderte bereits 2009 eine solche Prämie für alte Heizungen. Es werde in Deutschland noch zu häufig mit veralteter Technik geheizt, die unnötig viel Energie verbrauche und Kosten verursache, lautete die Begründung des Branchenverbandes der Heizungsbauer.

Betroffen wären rund 30 der 40 Millionen Haushalte in Deutschland, die mit Öl oder Gas heizten.

Kommentare (19)

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Subvensionsgegner

17.08.2012, 03:19 Uhr

Da verwechselt wohl jemand die Hilfe zur Selbsthilfe mit dem völlig unnötig ausgearteten Sozialismus. Subvensionen gehören schlicht ALLE auf NULL runtergefahren. Hat in Neuseeland bestens funktioniert. Die Väter des Grundgesetzes drehen sich sicherlich berechtigterweise wieder mal im Grabe.

BaldKrachtEsWohl

17.08.2012, 06:43 Uhr

Wenn die Politiker weiter machen mit der Deindustrialisierung und der Enteignung wird es wohl bald krachen. - Es reicht jetzt!

Account gelöscht!

17.08.2012, 08:09 Uhr

"Zur Finanzierung werde eine Art Zuschlag von den Heizöl- und Gashändlern vorgeschlagen. Angaben über die Höhe der möglichen Prämie wurden nicht gemacht. Grundlage sei eine Reformierung des Wärmegesetzes (EEWärmeG)"

Und wo kommt der Zuschlag der Händler letzt endlich her? Klar, vom Verbraucher. Und woher nimmt der Mensch, der ein kleines Haus oder eine Wohnung sein Eigen nennt, das Geld für eine neue Heizanlage? Logisch, von der Bank (sofern er Kredit würdig ist). Unter dem Strich: Ein gutes Geschäft für Schäuble, die Heizungsbauer und die Banken, Verlierer sind wieder mehr die Bürger!

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