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28.01.2012

03:52 Uhr

Zeitungsbericht

Löhne für Leiharbeiter stark gestiegen

Um durchschnittlich gute vier Prozent sind die Tariflöhne für Zeitarbeiter angestiegen, so stark wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Im Gesamtvergleich verdienen Leiharbeiter aber noch immer schlecht.

Der Informationsstand der Zeitarbeitsfirma "Manpower" an einer Arbeitsmesse. dapd

Der Informationsstand der Zeitarbeitsfirma "Manpower" an einer Arbeitsmesse.

BerlinDie Tariflöhne in der Zeitarbeit sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Wie die «Berliner Zeitung» (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes berichtet, stiegen die tariflichen Monatsverdienste in der Branche im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 4,1 Prozent.

Im gesamtwirtschaften Durchschnitt betrug der Zuwachs lediglich 1,5 Prozent. Für Leiharbeiter in der untersten Lohngruppe gab es im Mai 2011 eine reguläre Tariferhöhung von 2,5 Prozent in Westdeutschland und 3,6 Prozent in Ostdeutschland.

Außerdem hätten die beiden Arbeitgeberverbände IGZ und BZA ihre Tarifverträge angepasst, erklärte ein Tarifexperte des Statistischen Bundesamts. Dies habe zu dem überdurchschnittlichen Lohnanstieg beigetragen.

Dennoch sind die untersten Tariflöhne von Zeitarbeitern immer noch relativ niedrig. Wie die «Berliner Zeitung» unter Berufung auf den Arbeitgeberverband IGZ berichtet, betragen sie im Westen 7,89 Euro pro Stunde und im Osten 7,01 Euro. Sein Verband stehe einer Angleichung der Löhne an das Niveau von Festangestellten offen gegenüber, sagte ein IGZ-Sprecher der Zeitung.

Dies ist die Forderung von Bundesarbeitsministeirn Ursula von der Leyen (CDU). Sie hatte diesen Monat gefordert, dass Leiharbeiter ab einem gewissen Zeitpunkt den gleichen Lohn erhalten wie Stammbeschäftigte.

Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr der Millionengrenze genähert und damit ein Rekordhoch erreicht. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mitteilte, waren Ende Juni 2011 in 17.400 Zeitarbeitsfirmen rund 910.000 Menschen beschäftigt.

Kommentare (9)

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28.01.2012, 08:18 Uhr

7 Euro pro Stunde und da sind noch keine Abgaben weg...also sorry da lach ich mich fast krank. Da bekam ich als Student im Schwimmbadkiosk damals mehr und die Kaufkraft war wesentlich höher zur DMark Zeit.

Weiter ist diese News der Lacher hoch 10....Löhne stark gestiegen? Wieviel 3% Ganz toll!! Das heisst ich hab am Schluss vielleicht 20 Euro mehr im Sack...und? zeitgleich geht die Inflation hoch und irgendwas wird wieder teurer oder es wird irgendwas neues erfunden womit man geschröpft werden kann.

Sorry aber Arbeit lohnt hier dank horrender Steuern und Abgaben nicht mehr, zumal hier eh fast keiner mehr den Sinn seiner Arbeit sieht. Geld verdienen...mit diesem Argument tat man früher noch einen sinnlosen Job aber selbst verdienen tut man heute fast nichts mehr. Propaganda pur!

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28.01.2012, 08:22 Uhr

Was ist das denn für eine aufgeblähte FALSCH-Meldung?
=====================================================
Titelzeile = "..STARK .....gestiegen" um sagenhafte 4,1 % ????

Inflationsrate abziehen !! Was bleibt ??? Bla bla bla....!!!!
Wie mag das bla bla bla wohl entstanden sein?

da geht der Verband der Leiharbeiter daher und verbreitet eine selbst gestaltete PRESSE - MELDUNG, die Berliner blabla - Zeitung übernimmt, das Handelsblatt bezieht sich auf...
bla bla einseifen - rumtricksen beschönigen...

Der Inhalt des Artikels ist ja o.k., aber die TITELZEILE passt nicht dazu! Verboten ist das alles nicht, aber für eine Problemlösung wenig geeignet!

Inzwischen wacht ja ein gewisser Teil der Bevölkerung auf, mit einergehörigen Portion
von Hass und Wut
im Bauch.

Ich wäre vorsichtig in in einer solchen Situation, verehrte Handelsblatt - Redaktion! Ein wenig mehr Verantwortungsgefühl wäre durchaus angebracht.

Fehlt nur der kleine Zündfunke oder einer, der sagt , wo es lang geht.

Dann schreien plötzlich alle sehn-SÜCHTIG

nach einem "FÜHRER"!!


Account gelöscht!

28.01.2012, 08:38 Uhr

Ich gebe noch mehr Anregungen:
Mit dem reinen Verstand ist nicht mehr zu erklären, was gerade abläuft.
Als ob ALLE IRRE geworden wären!

Wenn ich nicht reiner Quantenphysiker wäre, hätte ich vermutlich GAR KEINE scheinbare Erklärung dafür parat, aber so habe ich Einsicht:
in unsichtbare Zusammenhänge.

Darauf muß man aber wirklich spezialisert sein. Und trotzdem bleibt es auch für mich mehr als strapaziös: der Verstand gaukelt einem noch Zweifel vor, obwohl ein unausweichliche Veränderung des Weltbildes an sich bevorzustehen scheint. (es handelt sich um die wahre Natur des Lichtes)

Auf jeden Fall spitzen sich die Dinge rasant zu.

Ich bin z.B. froh bei den DeutschenMittelstandsNachrichten eine Ruhe - Oase des aufs Wesentliche beschränkten konzentrierten Journalismus zu finden.
Was wesentlich zu einer gesunden Wahrnehmung des eigentlichen Problems beitragen kann.
(nebenbei: ohne Handelsblatt gehts auch nicht.Ich lasse mich das ja schließlich auch etwas kosten (Recherche via Wirtschaftspresse.biz -ABO)

Darf ich vermuten, daß es vernünftige INVESTOREN gibt, die ebenfalls an der Zukunft "nach-dem-großen-Knall" arbeiten?

Wenn das Geld wertlos geworden ist? Oder gar ganz in seiner jetzigen Eigenschaft abgeschafft worden ist?

Das Problem ist ja nicht, was jetzt gerade passiert, sondern worauf das ganze eigentlich hinslaufen wird, verbessere mich:
hinauslaufen muß!

Finanzinvestoren, die superlangfristig, fast schon Generationenübergreifend denken, brauchen auch ihre Tips, wenn es sein muß, von völlig unverdächtig erscheinenden Seiten-Quereinsteigern.

Mein Tip: Quantenphysik - und Relativitätstheorie verbinden!

Bin ja mal gespannt, wann irgend jemand den Ball auffängt und sich dafür interessiert, was ich damit eigentlich meine. Muß ein HELL -
wacher aufmerksamer Leser dieser Zeilen sein!

Ich stehe dazu! Anonym bleiben muß ich daher nicht:
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