Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.12.2012

08:32 Uhr

Zeitungsbericht

Strafen für „Knöllchen“ werden verdoppelt

Viele Autofahrer zahlen lieber das günstigere Verwarnungsgeld als die Parkgebühr. Künftig werden sie sich das zweimal überlegen – denn das Verkehrsministerium plant offenbar, die „Knöllchen“ deutlich teurer zu machen.

Ein Strafzettel in einem Scheibenwischer eines geparkten Autos. dpa

Ein Strafzettel in einem Scheibenwischer eines geparkten Autos.

BerlinAutofahrer sollen für Falschparken nach einem Zeitungsbericht künftig bis zu doppelt so viel bezahlen wie bisher. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sehe für das Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn statt fünf Euro vor, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“ (Montag).

Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer: Bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Deshalb verzichteten einige Autofahrer bewusst auf das Zahlen der Parkgebühr und nähmen das geringere Verwarnungsgeld in Kauf. Außerdem seien die Strafen für Parkzeit-Vergehen seit 1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe.

Von

dpa

Kommentare (7)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

hansnuesemes

17.12.2012, 09:03 Uhr

Dem Text nach wird es fünf Euro preiswerter.

Bankleitzahl

17.12.2012, 09:06 Uhr

Wenn ich zukünftig fünf statt zehn € bezahlen muß - dann ist das sicher eine "Verdoppelung"

Kaumzu glauben,was sich so alles für Unsinn schreiben und drucken lässt.

Account gelöscht!

17.12.2012, 09:10 Uhr

"1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe."

Wo haben sie denn diese Weisheit her? Aufgrund der Vermögens- udn Einkommensverteilung wäre eine Straferhebung nach finischem Vorbild erforderlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×