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12.11.2012

16:05 Uhr

Zinsmanipulation

Jain soll Parlament den „Fall Libor“ erklären

Der Bundestag will Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain wegen des Libor-Skandals laden. Neben Jain sollen weitere Bankmanager im Finanzausschuss befragt werden. Die Einladung zum Fachgespräch ist allerdings nicht bindend.

Soll als Sachverständiger im Bundestag sprechen: Anshu Jain. Reuters

Soll als Sachverständiger im Bundestag sprechen: Anshu Jain.

Frankfurt, BerlinDer Bundestag lädt wegen des Skandals um die Manipulation des Referenzzinssatzes Libor hochrangige Bankmanager in den Finanzausschuss. Darunter ist der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Anshu Jain, wie aus der Liste der Sachverständigen für das öffentliche Fachgespräch am 28. November 2012 hervorgeht.

Auffallend ist, dass außer Jain nur der ehemalige Deutsche-Bank-Vorstand Hugo Bänziger namentlich erwähnt ist. Ansonsten sind lediglich Institutionen aufgeführt: die Finanzaufsicht BaFin, die Bundesbank und die Nachfolgegesellschaft der WestLB, Portigon.

Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte auf Nachfrage, dem Institut liege keine Einladung des Bundestages vor. Weiter wollte er sich nicht äußern.

Eine Einladung zu einem Fachgespräch ist nicht bindend, Jain könnte also jederzeit absagen oder einen Vertreter schicken.

Von

dapd

Kommentare (1)

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wegimex

14.11.2012, 04:21 Uhr

Das ist doch vergeudete Liebesmüh. Wer den durchschnittlichen ideologieblinden deutschen ESF Abnicker kennt, der weiss, dass dieser die Erklärungen des DB Chefs niemals verstehen könnte.

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