Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.04.2011

16:16 Uhr

Zukunft der FDP

Rösler bringt sich gegen Westerwelle in Stellung

Heute dürfte mindestens eine Vorentscheidung fallen über die Zukunft von Guido Westerwelle als FDP-Chef. Potenzielle Nachfolger wie Philipp Rösler sprechen zwar von Veränderungsdruck, wagen aber keine großen Worte.

Der FDP Vorsitzende Guido Westerwelle (rechts), Generalsekretär Christian Lindner (links) und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Quelle: APN

Der FDP Vorsitzende Guido Westerwelle (rechts), Generalsekretär Christian Lindner (links) und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler.

BerlinDie FDP steuert offenbar auf einen Neuanfang mit Gesundheitsminister Philipp Rösler als Parteichef zu. Der 38-Jährige erwäge eine Kandidatur für den Parteivorsitz auf dem Parteitag im Mai, verlautete am Sonntag aus Parteikreisen in Berlin. Führende FDP-Mitglieder zeigten sich überzeugt, dass Parteichef Guido Westerwelle am Montag seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklären wird. In der FDP wurde eine weitere Demontage Westerwelles nicht ausgeschlossen. Der Außenminister müsste womöglich auf die Funktion des Vizekanzlers verzichten, um die Rolle eines neuen FDP-Chefs im Kabinett zu stärken. Generalsekretär Christian Lindner strebt vorerst offenbar nicht an die Parteispitze.

Eine Vorentscheidung wird am Montag in einer verlängerten Sitzung des FDP-Präsidiums erwartet. Westerwelle, der am Sonntag von einer Asien-Reise zurückkehrte, schwieg zunächst. Somit blieb offen, ob er nach fast zehn Jahren an der Parteispitze zum Rückzug bereit ist. Bei führenden FDP-Mitgliedern herrschte die Erwartung, dass er den Weg für einen personellen Neuanfang an der Spitze frei machen werde. „Der Druck im Kessel ist gewaltig, daher muss am Montag erkennbar sein, wie die Lösung aussieht“, sagte ein FDP-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Als Nachfolger an der Parteispitze zeichnete sich Rösler ab, der auch Chef der FDP in Niedersachsen ist. „Es wird wohl auf Rösler hinauslaufen“, sagte ein Mitglied der Fraktionsspitze.

Weiterhin als chancenreich für den Vorsitz galt auch Generalsekretär Lindner. Der 32-Jährige hat jedoch signalisiert, dass er in dieser Funktion bleiben und die inhaltliche Neuausrichtung vorantreiben möchte.

Rösler sagte der „Bild am Sonntag“, die FDP müsse „verlorene Glaubwürdigkeit“ zurückgewinnen. „Vor allem Inhalte müssen jetzt in den Vordergrund rücken“, sagte Rösler. „Wir müssen uns wieder mehr um die Lebenswirklichkeit der Menschen kümmern."

Kommentare (11)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

abschaffen

03.04.2011, 12:17 Uhr

Die FDP ist nur für sich selbst da.
Ein Sammelbecken für Blender, die gerne über Leistung reden aber selbst reine Parteibonzen sind und im Wettbewerb in der freien Wirtschaft oder Wissenschaft nicht bestehen würden. Jeder Handwerker, jede Krankenschwester leistet mehr als diese Schwätzer.

Diese Leute prostituieren sich an Klientele, um diese mit Informationen aus den politischen Ausschüssen und zu den neuesten politischen Entwicklungen zu versorgen.
Fähnchen im Wind, Opportunisten, Ichlinge ...
Schafft endlich diese ekelhafte Partei ab.

AHass

03.04.2011, 12:27 Uhr

Reden Sie gerade von der FDP, oder von Politikern insgesamt?
Ihren Äusserungen zur Folge trifft das nämlich auf alle Politiker derzeit zu und nicht nur auf die FDP.

Morchel

03.04.2011, 12:37 Uhr

@ abschaffen DVAG Gehaltsliste Guido westerwelle da ist Maschmeier in der CH mit seinen umverpackten Gammelfleisch Wrapper Policen. einfach zu schnell abgehauen aus DE weil ein bischen ging da noch.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×