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27.05.2016

06:00 Uhr

Zukunftsatlas 2016

Methodik – So wurde gerechnet

Seit 2004 misst das Forschungsinstitut Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit der aktuell 402 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte. Wie das Institut vorgeht.

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Grundlage bilden insgesamt 29 Indikatoren aus den Bereichen Demografie (zum Beispiel Geburtenrate), Wohlstand und soziale Lage (zum Beispiel Zahl der Hartz-IV-Empfänger), Arbeitsmarkt (zum Beispiel Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungssektor) und Wettbewerb und Innovation (zum Beispiel Zahl der Patentanmeldungen). Anhand der Indikatoren erstellen die Forscher ein Ranking und unterteilen die Regionen zusätzlich in acht Kategorien, die ihre Zukunftsfähigkeit bezeichnen: Von „Beste Chancen“ über „Ausgeglichene Chancen und Risiken“ bis zu „Sehr hohe Risiken“.

Zusätzlich hat Prognos 2016 gemeinsam mit der auf Medienauswertung spezialisierten Index-Gruppe einen Digitalisierungskompass erstellt, der die Stärke der Regionen im Zukunftsfeld Informationstechnologie in sechs Kategorien unterteilt (ein Stern bis fünf Sterne plus). Indikatoren für dieses Ranking waren erstens die Zahl der Stellenangebote im Bereich Digitalisierung in der jeweiligen Region, zweitens der Anteil der Digital-Experten an der Gesamtzahl der Beschäftigten und drittens die Zahl der Unternehmensgründungen im IT-Bereich.

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