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20.01.2015

09:22 Uhr

Zuwanderung

1,23 Millionen Migranten mehr in Deutschland

Im Jahr 2013 hat Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge eine Rekordzahl von 1,23 Millionen Zuwanderern verzeichnet. Gleichzeitig hat es aber auch mehr Wegzüge gegeben. Der „Wanderungsgewinn“ ist deshalb geringer.

Die Zahl der Menschen, die 2013 nach Deutschland zuwanderten, ist gestiegen. dpa

Die Zahl der Menschen, die 2013 nach Deutschland zuwanderten, ist gestiegen.

PassauIm Jahr 2013 sind nach einem Bericht der „Passauer Neuen Presse“ 1,23 Millionen Menschen nach Deutschland zugewandert. Dies sei die höchste Zahl seit 20 Jahren, hieß es in der Dienstagsausgabe unter Berufung auf den Migrationsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch im Kabinett beraten werden soll. Im Vergleich zu 2012 stieg die Zahl der Zuwanderer demnach um rund 150.000.

Allerdings nahm dem Bericht zufolge auch die Zahl der Wegzüge aus Deutschland zu und zwar um zwölf Prozent auf rund 800.000. Der „Wanderungsgewinn“ betrug also rund 430.000 Menschen, auch dies der höchste Wert seit 1993.

Mehr als drei Viertel der Zuwanderer (76,8 Prozent) kamen dem Bericht zufolge aus anderen europäischen Ländern. Hauptherkunftsländer waren Polen, Rumänien und Italien.

Wer nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Anstieg der Flüchtlingszahlen

Aufgrund von internationalen Krisen rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit einem erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen in 2014. Im ersten Quartal 2014 haben rund 108.300 Flüchtlinge in einem der 28 EU-Staaten um Asyl angesucht. Doch kommen die meisten Asylsuchenden, die derzeit über das Mittelmeer nach Europa kommen, wirklich nach Deutschland?

Quelle: Eurostat/ Mediendienst Integration 2014

Platz 9

Griechenland: 2.440 Antragsteller

Platz 8

Ungarn: 2.735 Antragsteller

Platz 7

Österreich: 4.815 Antragsteller

Platz 6

Belgien: 5.065 Antragsteller

Platz 5

Großbritannien: 7.575 Antragsteller

Platz 4

Italien: 10.700 Antragsteller

Platz 3

Schweden: 12.945 Antragsteller

Platz 2

Frankreich: 15.885 Antragsteller

Platz 1

Deutschland: 36.890 Antragsteller

Von den 80,6 Millionen Einwohnern in Deutschland im Jahr 2013 hatten 15,9 Millionen einen Migrationshintergrund, hieß es in der "PNP" weiter. 6,8 Millionen Menschen waren demnach Ausländer. Im Durchschnitt seien die Zuwanderer deutlich jünger als die einheimische Bevölkerung: 66,9 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund waren dem Bericht zufolge 2013 jünger als 45 Jahre, für den Rest der Bevölkerung lag der Wert bei 44,2 Prozent.

Von

afp

Kommentare (18)

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Herr richard roehl

20.01.2015, 09:46 Uhr

Soll das jetzt Realsatire sein, oder warum haben sie auf dem Foto die typischen Vertreter unsere wertvollen Kulturbereicherer gezeigt? Ist nicht so ganz konsistent mit den sonstigen verbalen Lobhuldigungen hier auf unsere Demographiepyramidenegalisierer. Aber warscheinlich ist das nur meine vorurteilsbehaftete Interpretation des Photos

Herr Peter Spiegel

20.01.2015, 10:08 Uhr

Bingo!!! Der Fortschritt ist überall in Europa sichtbar,
Danke Islam-Murksel un die Räuber.

Herr Helmut Paulsen

20.01.2015, 10:27 Uhr


+++ GRAUENHAFT +++

PEGIDA ist eine Bürgerbewegung patriotischer Europäer, die das Vertrauen in ihre Regierungen, Lügenpresse und Block-Parteien verloren haben.

Von daher verbreitet sie sich immer weiter in Europa als Gegenpol zum EU-Zentralstaat. Das ist seine eigentliche Aufgabe als Basis-Demokratische Bewegung, die es NOCH LANGE geben wird. WIR WACHSEN.

Es gibt viele Themen als Bewegung "von unten" gegen "von oben".

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