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14.05.2011

08:52 Uhr

Zuwanderung

Jobs für zwei Millionen

Für qualifizierte Mitarbeiter gibt es genug zu tun in Deutschland. Die Wirtschaft könnte zwei Millionen gut ausgebildete Zuwanderer gut gebrauchen, meint Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind in der deutschen Wirtschaft gesucht. Quelle: dpa

Gut ausgebildete Fachkräfte sind in der deutschen Wirtschaft gesucht.

Berlin/NürnbergSo viele müsste Deutschland in den kommenden Jahren aufnehmen, um den Fachkräftemangel zu beheben, meint Weise. „Ohne gezielte Zuwanderung wird es nicht gehen“, sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) der Tageszeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe). In bestimmten Branchen, Berufen und Regionen gebe es jetzt schon einen erhöhten Fachkräftebedarf.

Bis 2025 werde eine Lücke von sechs bis sieben Millionen Fachkräften entstanden sein. „Diese Lücke können wir über das Mobilisieren von Arbeitskräften bei uns im Lande vielleicht zur Hälfte füllen.“ Zudem würden die Firmen „im schlimmsten Fall verlagern, also dahin gehen, wo Fachkräfte sind, und sie werden rationalisieren, um auf weniger Fachkräfte angewiesen zu sein“. Doch auch dann würden der Wirtschaft immer noch mehr als zwei Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen.

Mit Blick auf die Entwicklung der Arbeitsmarktzahlen zeigte sich Weise optimistisch. Die Arbeitslosenzahl dürfte bereits im Mai auf knapp 2,9 Millionen sinken.

Von

dpa

Kommentare (11)

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RalphFischer

14.05.2011, 09:58 Uhr

2,9 Arbeitslose, 1,4 Millionen Menschen Menschen die trotz Arbeit Aufstockungsleistungen aus Harz 4 bekommen, aber Bedarf für 2 Millionen Zuwanderer ?

Irgendwas passt da nicht.

Ich denke der Mann will nur von der überfälligen Einführung eines Mindestlohns ablenken.

Morph

14.05.2011, 10:07 Uhr

Oder er hat erkannt das nicht jeder Arbeitslose die fähigkeiten zur Fachkraft hat

MFG

R.Ruf

14.05.2011, 10:26 Uhr

Wer darauf verzichtet eigene Nachkommen zu zeugen, großzuziehen, auszubilden und zu qualifizieren muß eben Menschen importieren. Nur "Fachkräfte", die in anderen Gesellschaften mit Mühen und Kosten ausgebildet wurden, sind eben nicht so leicht einzukaufen wie andere "Rohstoffe".

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