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07.10.2012

18:53 Uhr

Zweiter Wahlgang wird nötig

Stuttgarter müssen erneut zur OB-Wahl

Bei der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl ist im ersten Wahlgang am Sonntag kein neues Stadtoberhaupt gewählt worden. Damit wird ein zweiter Wahlgang am 21. Oktober nötig.

Oberbürgermeister-Wahl in Stuttgart: 14 Kandidaten möchten Amtsinhaber Schuster (CDU) beerben, der nach 16 Jahren nicht mehr antritt. dpa

Oberbürgermeister-Wahl in Stuttgart: 14 Kandidaten möchten Amtsinhaber Schuster (CDU) beerben, der nach 16 Jahren nicht mehr antritt.

Bei der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl ist im ersten Wahlgang am Sonntag kein neues Stadtoberhaupt gewählt worden. Der Grünen-Politiker Fritz Kuhn und der von CDU, FDP und Freien Wählern unterstützte parteilose Werbefachmann Sebastian Turner hatten sich zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Beide erhielten rund 35,5 Prozent der Stimmen.

Letzlich erhielt aber keiner der 14 Kandidaten nach der Auszählung von rund 230 der 433 Wahlbezirke die erforderliche absolute Mehrheit, wie das Wahlamt der Stadt am frühen Sonntagabend bekannt gab. Damit wird ein zweiter Wahlgang am 21. Oktober nötig.
Auf die von der SPD nominierte Kandidatin Bettina Wilhelm entfielen 15,8 Prozent der Stimmen, auf den langjährigen Sprecher der "Stuttgart 21"-Gegner, Hannes Rockenbauch, 10,1 Prozent. Ein vorläufiges Endergebnis wird gegen 20.00 Uhr erwartet.

Bei der Wahl hatte sich schon früh ein reges Interesse abgezeichnet. Drei Stunden nach Öffnung der Wahllokale hatten nach Angaben der Stadtverwaltung am Sonntag 18,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. „Damit liegen wir über dem Wert der OB-Wahl von 2004. Aber deutlich unter der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 und der Landtagswahl von 2011.“ Die Briefwahlbeteiligung lag bei 12,3 Prozent.

Kommentare (1)

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Revisor

08.10.2012, 10:54 Uhr

In Stuttgart gibt sich der Alt-Grüne Kuhn siegessicher.

Das Schwäbeländle scheint zutiefst verunsichert und [...].

Das wäre doch auch was für Tritt-ihn. Mit der Vorsitzendenwahl wird es ja nun nichts mehr, also auf nach Schwäbisch-Sibirien ! +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++ Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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