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14.08.2013

06:49 Uhr

Zweites Duell

Der Euro – Meisterstück oder Europas Verderben?

Auf die Energiewende folgt die Euro-Krise: Zum zweiten DeutschlandDuell treten Bernd Lucke, Chef der Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ und Ralph Brinkhaus, Finanzexperte der CDU, gegeneinander an.

Am 22. August geht es beim DeutschlandDuell um den Euro.

Am 22. August geht es beim DeutschlandDuell um den Euro.

BerlinDas DeutschlandDuell zur Energiewende war Teil eins der Veranstaltungsreihe von von Handelsblatt Online und Zeit Online. Für Zündstoff sorgt auch das zweite Thema: „Der Euro – Europas Meisterstück oder Europas Verderben?“. So lautet die Frage, der wir uns am Donnerstag, 22. August, widmen. Zum Duell treten an: Bernd Lucke, Chef der Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und Ralph Brinkhaus, CDU-Abgeordneter und Mitglied im Bundestags-Finanzausschuss. Es moderiert Oliver Stock, Chefredakteur von Handelsblatt Online.

Mitdiskutieren können auch unsere Leser: Via Twitter und per Mail. Schicken Sie uns einfach Ihre Fragen, Anregungen, Diskussionsbeiträge unter dem Hashtag #dduell oder per Mail an deutschlandduell@handelsblatt.com

Die Eurokrise und die Zukunft Europas sind als Thema immer noch brandaktuell. Die gemeinsame Währung, die einst das Sprungbrett zu einem politisch geeinten Europa sein sollte, polarisiert angesichts der vielen ungelösten Probleme mehr denn je. Ein Patentrezept zur Lösung der Krise gibt es nicht. Die Politik tut sich schwer mit der Eindämmung neuer Risiken. Und der harte Sparkurs, der den schuldengeplagten Südländern verordnet wurde, stößt bei den betroffenen Bürgern auf teilweise massiven Widerstand. Zumal der immense Spardruck die Lage der Länder nicht verbessert. Im Gegenteil: Die Statistikbehörde Eurostat wies jüngst darauf hin, dass der Schuldenstand im Euro-Raum sogar steigt. Wo stehen wir also heute – und welche Antworten muss die Politik auf die Krisenproblematik geben? Antworten auf diese Fragen gibt es am 22. August ab 18 Uhr.

Am 3. September heißt es ab 19 Uhr: „Generationen und soziale Gerechtigkeit“. Es duellieren sich Sascha Vogt, der Bundesvorsitzende der Jusos, und Katharina Nocun, die in diesem Frühjahr von der Piratenpartei zur Politischen Geschäftsführerin gewählt wurde.

Beim vierten und letzten DeutschlandDuell vor der Bundestagswahl stehen sich am 11. September, ab 18 Uhr Lisa Paus, Obfrau der Grünen im Bundestags-Finanzausschuss, und Martin Lindner, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, gegenüber. Ihr Thema: Steuern rauf oder runter – was bringt mehr Gerechtigkeit? Schon vor vier Jahren gab es einen Steuerwahlkampf. Damals versprach vor allem die FDP eine radikale Umkehr im System. „Einfach, niedrig und gerecht“ sollte es zugehen. Doch durchgesetzt haben die Liberalen ihr Versprechen nicht. Erst scheiterten sie an CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble, dann an der Euro- und Staatsschuldenkrise. Der vielfach geäußerte Wunsch, dass es gerechter zugehen solle im Steuersystem, ist aber geblieben.

Dass sich etwas ändern muss, dürfte allen klar sein. Denn die gute Konjunktur, ordentliche Gewinne der Unternehmen und kräftige Lohnerhöhungen in Verbindung mit mehr Beschäftigten lassen die Steuern üppiger denn je sprudeln. Klar, dass auch die Bürger davon profitieren wollen. Antworten geben die Parteien in diesem Bundestagswahlkampf – doch an der Gerechtigkeitsfrage scheiden sich die Geister. SPD, Grüne und Linkspartei wollen die Steuerlast für Gut- und Spitzenverdiener sowie Vermögende deutlich nach oben schrauben und Geringverdiener im Gegenzug entlasten. Für Union und FDP sind Steuererhöhungen dagegen tabu. Vielmehr sollen schleichende Mehrbelastungen durch den Steuertarif („kalte Progression“) verhindert werden. Nur welcher Weg ist der Richtige?

Bei der dritten und vierten Veranstaltung können Sie noch live vor Ort mit dabei sei. Dazu müssen Sie sich jedoch vorab eine Karte reservieren. Hier finden Sie die Buchungsseite.

Kommentare (17)

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14.08.2013, 07:31 Uhr

Was der Euro kostet wird man nach dem 22.09.2013 sehen- Stichwort Haircut 2.0. für Griechenland.Ich kann die Exportindustrie und ihr Anliegen verstehen,dass bisherige Schwachwährungsländer wie z.B. Griechenland und Portugal "hartes" Geld bekommen sollten.Man braucht sich nur die damaligen Preisabschläge z.B. eines VW-Golf zu unseren Verkaufspreisen in´s Gedächtnis rufen(Stichwort PKW-Re-Importe).Und das lag nicht nur an den unterschiedlichen Steuern.Nein,bei einem umgerechnet sehr niedrigem Durchschnittsverdienst,konnte man,wenn man überhaupt was absetzen wollte,nicht mehr verlangen.Mit der Euroeinführung stiegen die Löhne inflationsbereinigt stark an und schwups auch die Verkaufspreise in den Autohäusern.Das deren eigene Wirtschaft ,das nicht mitgehen konnte war abzusehen.Die Ex-DDR nach 1990 war da ein negatives "Vorbild".
Somit wird wohl an einer Transferunion kein Weg vorbei führen,schließlich wollen "wir" auch morgen dort hin exportieren.Das dies grundsätzlich falsch und langfristig ungesund ist,steht auf einem anderen Blatt.
Sollte es aber nicht zu einer Transferunion a`la Länderfinanzausgleich kommen,so täten sich diese Länder nur einen Gefallen,den besten Gefallen:sofortiger Austritt mit anschließender Währungsabwertung.Nur so,kriegen sie wieder Grund unter ihre Füße.

Beamtenversorgungswerk-BRD

14.08.2013, 07:44 Uhr

Wer reformiert und entsorgt in Deutschland endlich diesen überbordenden und überversorgten Beamten- und Staatsdienerapparat???

Siggi

14.08.2013, 08:04 Uhr

Der Euro - Europas Verderben!

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