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23.03.2017

23:00 Uhr

+++ Anschlag in Großbritannien +++

Polizei identifiziert London-Attentäter als 52-jährigen Briten

Fünf Tote und rund 40 Verletzte – so lautet die Bilanz der Polizei nach dem Anschlag in London. Inzwischen wissen die Behörden auch mehr über den Täter. Der IS reklamiert die Tat für sich. Die Ereignisse im Newsblog.

Der Tag nach dem Anschlag vor dem britischen Parlament: Am Tatort suchen Forensiker nach weiteren Hinweisen. AP

Spurensuche

Der Tag nach dem Anschlag vor dem britischen Parlament: Am Tatort suchen Forensiker nach weiteren Hinweisen.

An diesem Donnerstag soll das politische und öffentliche Leben in London ganz normal weitergehen. So wünschte es sich Großbritanniens Premierministerin Theresa May am Abend in einer Ansprache an die Nation. Unterdessen ermitteln die Behörden die Hintergründe des Anschlags vor dem Parlament.

  • Bei einem Anschlag in London sind fünf Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden – einige von ihnen schwer.
  • Die Todesopfer sind drei Passanten, ein Polizist und der Täter selbst.
  • Der Attentäter wurde in Großbritannien geboren und war polizeibekannt.
  • Am Donnerstagmorgen meldet die Londoner Polizei mehrere Festnahmen.
  • Britischer Verteidigungsminister geht von „Verbindung zum islamistischen Terrorismus“ aus.
  • Das britische Parlament wird am Donnerstag wieder zusammentreten. Die Terrorwarnstufe wird nicht erhöht.

+++ Zahl der Todesopfer steigt auf fünf +++

Nach dem Anschlag von London ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Ein 75 Jahre alter Mann sei an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben, berichtete Sky News am Donnerstagabend unter Berufung auf die Polizei.

Zuvor hatte Scotland Yard mitgeteilt, dass zwei Opfer des Anschlages weiter in Lebensgefahr schwebten. Der Zustand von fünf weiteren Verletzten sei kritisch.

+++ Polizei identifiziert London-Attentäter als 52-jährigen Briten +++

Bei dem Attentäter von London handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 52-jährigen vorbestraften Briten. Khaled M. wurde demnach im Südosten Englands geboren und wohnte zuletzt in den West Midlands. Gegen M., der über mehrere Decknamen verfügt habe, sei aktuell nicht ermittelt worden, erklärte die britische Polizei am Donnerstag. Es habe zuvor keine Hinweise darauf gegeben, dass er einen Terroranschlag beabsichtigt habe.

M. sei im November 1983 erstmals wegen Sachbeschädigung verurteilt worden, das letzte Urteil bezog sich auf den Besitz eines Messers und stammt vom Dezember 2003. Zudem sei er wegen Körperverletzung, Besitzes von Offensivwaffen und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung festgenommen worden.

+++ UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag von London +++

Der britische Außenminister Boris Johnson hat den jüngsten Terroranschlag in London in Namen des UN-Sicherheitsrats scharf verurteilt. Bei der „feigen“ Tat seien viele unschuldige Menschen getötet oder ernstlich verletzt worden, sagte Johnson, der eine Sitzung des Sicherheitsrats am Donnerstag mit einer entsprechenden Erklärung im Namen aller 15 Mitglieder eröffnete. Anschließend bat er alle Anwesenden um eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer. Großbritannien hat derzeit den Vorsitz des Sicherheitsrats mit Sitz in New York inne.

+++ IS reklamiert Terroranschlag für sich +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London für sich beansprucht. Ein „Soldat“ des IS habe die Operation ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitskreise über das Internet.

+++ Details zum Attentäter werden bekannt +++

Nach dem Terrorangriff von London gibt es neue Erkenntnisse über den Attentäter. Gegen den gebürtigen Briten sei einst wegen Verbindungen in die Extremistenszene ermittelt worden, er sei aber nur als Randfigur eingestuft worden, sagte die britische Premierministerin Theresa May.

+++ Theresa May live im britischen Parlament +++

+++ Putin: Müssen bei Terrorbekämpfung eng zusammenhalten +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach dem Anschlag in London eine engere Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus gefordert. „Um die terroristische Bedrohung zu bekämpfen, muss es eine echte Zusammenarbeit der gesamten Weltgemeinschaft geben“, hieß es in einem Schreiben des Kremlchefs an die britische Premierministerin Theresa May am Donnerstag.

Die Kräfte des Terrors würden immer „heimtückischer und zynischer“. Am britischen Parlament sind am Mittwochnachmittag mindestens vier Menschen getötet worden, darunter der Täter. Etwa 40 Menschen wurden verletzt.

+++ Austrittserklärung wird wegen Anschlag nicht verschoben +++

Der Terroranschlag von London beeinflusst nicht die Brexit-Zeitpläne der britischen Regierung. Premierministerin Theresa May wird wie geplant am kommenden Mittwoch (29. März) den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union beantragen. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Einreichen der Scheidungspapiere können dann bald die Austrittsverhandlungen mit Brüssel beginnen.

+++ Deutscher bei Terroranschlag in London verletzt +++

Auch ein Deutscher ist bei dem Terroranschlag in London verletzt worden. Das sagte die britische Premierministerin Theresa May am Donnerstag im Parlament.

+++ Iran verurteilt Terroranschlag in London +++

Der Iran hat die Terrorangriffe in London scharf verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Gleichzeitig aber kritisierte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi die Unfähigkeit der internationalen Gemeinschaft, eine gemeinsame Front gegen den Terrorismus aufzubauen. „Solange es keine gemeinsame Front gibt, erleben wir weiterhin diese teuflischen und unmenschlichen Terroraktionen“, sagte der Sprecher am Donnerstag. Der Terrorismus kenne keine geografischen Grenzen mehr und daher sei eine gemeinsame internationale Koalition auch so notwendig, so der Sprecher laut Nachrichtenagentur ISNA.

Terror in der britischen Hauptstadt: London gibt sich kämpferisch

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+++ Schweigeminute für Terroropfer im britischen Parlament +++

Die Abgeordneten im britischen Parlament haben am Donnerstag eine Schweigeminute für die Terroropfer von London abgehalten. Das Parlament war am Morgen zusammengekommen, nachdem am Vortag ein Angreifer im Regierungsviertel drei Menschen getötet hatte.

+++Bürgermeister zeigt sich kämpferisch +++

Nach dem Anschlag von London hat sich Bürgermeister Sadiq Khan kämpferisch gezeigt. „Wir dürfen uns nicht beugen; wir dürfen nicht zulassen, dass die Terroristen Erfolg haben und unseren Lebensstil zerstören oder Gemeinden spalten“, sagte Khan am Donnerstag in einem Interview des Nachrichtensenders Sky News. Zugleich wies er darauf hin, dass die Bedrohungslage in London seit Jahren hoch sei. In den vergangenen Jahren hätten Sicherheitsbehörden mehr als ein Dutzend Anschlagspläne vereitelt.

+++ EU-Gipfel in Rom: Sicherheitskräfte in höchster Wachsamkeit +++
Nach dem Anschlag in London werden die Sicherheitskräfte in Italien vor dem EU-Sondergipfel am Samstag in Rom in höchste Wachsamkeit versetzt. Innenminister Marco Minniti berief für Donnerstagvormittag ein Treffen mit den Anti-Terror-Einheiten zur Bewertung der Bedrohungslage ein. In Italien gilt ohnehin Terrorwarnstufe zwei – Stufe drei würde im Falle eines Anschlags verhängt. Das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs anlässlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren stand ohnehin als Risikoveranstaltung rot markiert im Kalender.

Reaktionen auf London-Anschlag

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+++ Französischer Außenminister Ayrault trifft in London Opfer-Familien +++

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault reist in die britische Hauptstadt. Er werde dort mit den Behörden sprechen und die Familien der französischen Opfer treffen, berichtete das Außenministerium am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Bei der Attacke waren auch drei Schüler aus der Bretagne verletzt worden.

+++ Verteidigungsminister: Täter „in Verbindung zum islamistischen Terrorismus“ +++
Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon geht davon aus, dass der Londoner Anschlag „in Verbindung zum islamistischen Terrorismus“ steht. Das sagte er laut dem Fernsehsender BBC am Donnerstag. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Parlamentsgebäude würden überprüft. Bei dem Anschlag am Mittwoch waren vier Menschen getötet und etwa 40 verletzt worden, darunter auch drei Schüler aus Frankreich.

+++ Sieben Festnahmen bestätigt +++

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Zwölf Jahre lang war London von größeren Anschlägen verschont geblieben. Doch die Signale, dass die Terrorgefahr steigt, häuften sich. Nun schlug ein Attentäter im Herzen der Hauptstadt zu. Eine Analyse.

Die Polizei hat sieben Personen in Zusammenhang mit dem vermutlich islamistisch motivierten Angriff in London festgenommen. Es habe Durchsuchungen an sechs verschiedenen Orten gegeben, sagte der Chef der britischen Terror-Abwehr, Mark Rowley, am Donnerstag. Razzien in Birmingham und andernorts in Großbritannien würden fortgesetzt. Auch in der Nähe des Parlaments gebe es weitere Ermittlungen. Für die Öffentlichkeit bestehe aber keine unmittelbare Gefahr mehr. Medien hatten zuvor von Festnahmen in Birmingham berichtet.
Rowley sagte weiter, bei dem Angriff habe es vier Tote gegeben, darunter der Angreifer, bei dem es sich um einen Einzeltäter handelte. Die Toten hätten unterschiedliche Nationalitäten. Zuletzt war von insgesamt fünf Toten die Rede gewesen. Die Zahl der noch im Krankenhaus behandelten Opfer bezifferte Rowley mit 29. Davon befänden sich sieben in einem kritischen Zustand.

+++ Festnahmen in Birmingham? +++
Bewaffnete Polizisten haben eine Wohnung in Birmingham gestürmt. Die Polizei wollte sich in der Nacht zum Donnerstag nicht dazu äußern, ob der Einsatz im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in London steht. Die britische Nachrichtenagentur PA zitierte einen namentlich nicht genannten Zeugen, demzufolge drei Männer festgenommen worden sind. „Der Mann aus London hat hier gelebt“, sagte demnach der Zeuge.

+++ Bürger mehrerer Staaten unter den Opfern +++

Vier Mitglieder einer Studentengruppe der englischen Universität von Edge Hill in Lancashire und drei französische Schulkinder gehören zu den Verletzten. Der getötete Polizist ist ein 48-jähriger Ehemann und Vater. Der Staatssekretär des Außenministeriums, Tobias Ellwood, hatte noch verzweifelt versucht, das Leben des Polizisten zu retten. Auch fünf Touristen aus Südkorea sowie zwei Besucher aus Rumänien sind verletzt worden. Eine Frau, die bei dem Angriff von der Brücke in die Themse gefallen war, wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

+++ Experte Neumann vermutet islamistisches Motiv +++
„Ich gehe davon aus, dass es ein dschihadistisch motivierter Anschlag war“, sagte Peter Neumann, der am Londoner King's College zur Entstehung von Radikalisierung forscht, der Nachrichtenagentur dpa. „Erstens: Die Polizei spricht von einem Anschlag. Zweitens: Die Sicherheitsbehörden warnen seit geraumer Zeit vor dschihadistischen Anschlägen genau dieser Art. Drittens: Dieser Anschlag passt genau in das Muster der Anschläge, die wir gesehen haben von Nizza bis Berlin. Das ist genau die Art von Anschlag, die der IS anstiften will.“

+++ Internationale Solidarität mit Großbritannien +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonierte mit der britischen Premierministerin Theresa May und sprach ihr und allen Briten ihre Anteilnahme aus. Deutschland stehe im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens“ erklärte sie gleich nach dem Anschlag. US-Präsident Donald Trump sicherte May volle Unterstützung zu. Frankreichs Präsident François Hollande bekundete seine Solidarität. „Der Terrorismus betrifft uns alle (…) Man sieht, dass man sich auf europäischer Ebene organisieren muss, und sogar darüber hinaus.

+++ Handelsblatt-Korrespondentin war während des Anschlags im Parlament +++
Bei einem Termin am Mittwochnachmittag in Westminster sprach Handelsblatt-Autorin Kerstin Leitel zunächst mit Abgeordneten über den Brexit – und erlebte dann, was bei dem Anschlag dort geschah. Leitel berichtet von „einer Stadt, die sich verändert hat“.

+++ Britische Polizei hat Erkenntnisse über den Täter +++

Nach der Terrorattacke in London mit insgesamt vier Toten hat die Polizei Hinweise darauf, wer der Täter sein könnte. Die Behörden glaubten, die Identität des Angreifers zu kennen, würden sie zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen aber nicht veröffentlichen, sagte Mark Rowley von der Anti-Terror-Einheit der Londoner Polizei am Mittwoch.

Terrorismus in Europas Metropolen

Paris (3)

Februar/März 2017: Auf dem Pariser Flughafen Orly verhindern Soldaten nur knapp einen möglichen Terroranschlag. Ein Mann will einer dort patrouillierenden Soldatin das Gewehr entreißen und wird von anderen Soldaten erschossen. Erst Anfang Februar war nahe dem Louvre-Museum ein Ägypter niedergeschossen worden, der sich mit Macheten auf eine Militärpatrouille gestürzt hatte.

Berlin

Dezember 2016: Kurz vor Weihnachten wird die Hauptstadt zum Ziel eines Terroranschlags. Zwölf Menschen sterben, als ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen gekaperten Lkw in einen Weihnachtsmarkt steuert. Wenige Tage später wird der 24 Jahre alte Tunesier bei einer Polizeikontrolle nahe Mailand erschossen.

Nizza

Juli 2016: Ein Attentäter rast mit einem Lastwagen auf dem Strandboulevard Promenade des Anglais in eine Menschenmenge. Mindestens 86 Menschen sterben. Der IS ist nach Angaben seines Verlautbarungsorgans Amak für den Anschlag verantwortlich.

Brüssel (2)

März 2016: Mit mehreren Bomben töten islamistische Attentäter am Flughafen der belgischen Hauptstadt und in einer Metrostation 32 Menschen.

Istanbul

Januar 2016: Ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS reißt im historischen Zentrum zwölf Deutsche mit in den Tod. Der Angreifer zündet die Bombe mitten in einer deutschen Reisegruppe nahe der Hagia Sophia und der Blauen Moschee.

Paris (2)

November 2015: Bei einer koordinierten Anschlagsserie am Stade de France, mehreren Restaurants und dem Musikklub „Bataclan“ töten IS-Anhänger 130 Menschen, Hunderte werden verletzt.

Kopenhagen

Februar 2015: Ein arabischstämmiger 22-Jähriger feuert auf ein Kulturcafé, ein Mann stirbt. Vor einer Synagoge erschießt der Attentäter einen Wachmann, bevor ihn Polizeikugeln tödlich treffen.

Paris (1)

Januar 2015: Bei einem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und einen koscheren Supermarkt sterben 17 Menschen. Die beiden Täter kommen später bei einer Polizeiaktion ums Leben. Zu dem Anschlag bekennt sich die Terrororganisation Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel.

Brüssel (1)

Mai 2014: Im Jüdischen Museum erschießt ein französischer Islamist vier Menschen. Kurz darauf wird er festgenommen. Als selbst ernannter „Gotteskrieger“ hatte er zuvor in Syrien gekämpft.

London

Juli 2005: Vier Muslime mit britischem Pass zünden in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen sterben, etwa 700 werden verletzt.

Madrid

März 2004: Bei islamistisch motivierten Bombenanschlägen auf Pendlerzüge sterben in der spanischen Hauptstadt 191 Menschen, rund 1500 werden verletzt.

Rowley kündigte an, dass zusätzlich bewaffnete Polizeikräfte in den kommenden Tagen in London eingesetzt würden, um die Öffentlichkeit zu sichern. Hunderte Polizisten arbeiteten an dem Fall. Auch Stunden nach der Attacke bekannte sich zunächst niemand zu der Tat.

+++ Merkel telefoniert mit May +++
Kanzlerin Angela Merkel hat mit der britischen Premierministerin Theresa May telefoniert und ihr und allen Briten ihre Anteilnahme ausgesprochen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwochabend per Twitter mit. Gleich nach dem Anschlag vor dem Parlament in London hatte Merkel erklärt, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens“ stehe.

+++ Der Tag danach +++
Am Mittwochnachmittag erschütterte ein mutmaßlicher Terroranschlag die britische Hauptstadt. Die vorläufige Bilanz: Vier Tote und rund 40 Verletzte. Lesen Sie hier einen Rückblick auf die Ereignisse vom Mittwoch im Newsblog.

London

Verletzte nach Schüssen vor Parlament

London: Verletzte nach Schüssen vor Parlament

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Kommentare (9)

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Herr Grutte Pier

23.03.2017, 08:45 Uhr

bitte Info was eigentlich geschehen muß, damit statt von einem "mutmaßlichen Anschlag" endlich Klartext von einem "(Terror)-Anschlag" gesprochen wird.
Im Radio war gestern verharmlosend von einem "Vorfall in London" die Rede.

Anstatt endlich die brennenden Probleme zu benennen und entsprechend konsequent zu handeln sondern unsere "Eliten" wieder leere Worthülsen der "weltweiten Solidarität" ab, ändern die Logos Ihrer Twitter- und Facebook-Accounts von "je suis Charlie" auf "We are London" o.ä. und machen Ihre unverantworliche Politik weiter.

Dieses Verhalten ist den Opfern selbstverständlich ein großer Trost.....

Account gelöscht!

23.03.2017, 10:42 Uhr

Razzien in mehreren Städten, hier werden Leute aus religiösen und rassistischen Gründen verfolgt, ich bin tief beschämt uber die EU-Staaten. Ist doch die Religionsfreiheit ein großes gut.

Herr Heinz Keizer

23.03.2017, 12:08 Uhr

es sind 3 Tote zuviel. Hoffentlich findet die Polizei die Hintermänner, wenn es welche gibt. Das hat auch nichts mit Verfolgung aus religiösen Gründen zu tun. Es sind nun mal Islamisten, die Anschläge verüben. Von Juden oder Hindus u.a. habe ich da noch nichts gehört. Religionsfreiheit ist i.O. solange es um die private Ausübung einer Religion geht. Das ist aber beim Islam nicht der Fall. Imame, die gegen unsere freiheitliche Ordnung agitieren, gehören umgehend ausgewiesen.

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