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04.08.2014

15:10 Uhr

100 Kampfjets nahe Ukraine

Russland lässt mit Manöver die Muskeln spielen

Inmitten wachsender Spannungen mit dem Westen hat Russland unweit der Grenze zur Ukraine mit einer einwöchigen Militärübung begonnen. An dem Manöver ist eine stattliche Zahl von Kampfjets und -hubschraubern beteiligt.

Russland startet ein Großmanöver: Mit dabei sind mehr als 100 Kampfflugzeuge. dpa

Russland startet ein Großmanöver: Mit dabei sind mehr als 100 Kampfflugzeuge.

MoskauRussland lässt mit einem Manöver unweit der ukrainischen Grenze erneut seine Muskeln spielen. Die Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf einen Sprecher der Luftwaffe, dass von Montag bis Freitag eine Militärübung mit mehr als 100 Kampfflugzeugen und -hubschraubern in westlichen und zentralen Regionen geplant sei. Getestet werden sollten dabei der Abschuss von Raketen mit neuen Reichweiten auf Ziele an Land und in der Luft. Auf der Basis Aschuluk in Südrussland werde der simulierte und echte Start von Flugabwehrraketen geprobt. Die Ukraine, wo das Militär im Osten seit Monaten gegen prorussische Separatisten vorgeht, erwähnte der Sprecher nicht.

Das Manöver dürfte diejenigen in der Ukraine und den westlichen Staaten bestärkten, die Russland vorwerfen, den Konflikt im Nachbarland zu schüren und seine Truppen an der Grenze aufzustocken. Die Regierung in Moskau weist dies zurück. Russland war bereits zuvor wegen Militärübungen an der Grenze zur Ukraine kritisiert worden.

Dem Militärsprecher zufolge handelt es sich um die erste einer ganzen Reihe von Übungen, mit denen die Koordination der Armee verbessert werden solle. Beteiligt seien unter anderem Kampfflugzeuge vom Typ Su-27, Su-34 und MiG-31 sowie Hubschrauber vom Typ Mi-8, Mi-24 und Mi28n. Das russische Verteidigungsministerium war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

Die „New York Times“ berichtete unterdessen, im vergangenen Monat sei ein US-Aufklärungsflugzeug auf der Flucht vor einem russischen Abfangjäger ohne Genehmigung in den schwedischen Luftraum vorgedrungen. Der Zwischenfall habe sich am 18. Juli ereignet – einen Tag nach dem Absturz einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine. Die Regierung in Kiew wirft den Separatisten vor, die Maschine abgeschossen zu haben, was diese zurückweisen.

Die US-Maschine befand sich laut Zeitungsbericht in der Nähe von Kaliningrad, einer russischen Exklave zwischen Polen und Litauen an der Ostsee. Um eine Begegnung mit einem russischen Kampfjet zu verhindern, habe der US-Pilot abgedreht und sei kurzzeitig über die schwedische Insel Gotland geflogen. Die USA haben zuletzt ihre Aufklärungsflüge in der Region verstärkt.

Von

rtr

Kommentare (14)

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Herr Kurt Küttel

04.08.2014, 13:04 Uhr

Cool, haben die Russen jetzt alte Phantoms gekauft?

Herr Kurt Küttel

04.08.2014, 13:06 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Woifi Fischer

04.08.2014, 14:45 Uhr

Nahe ukrainischer Grenze Russland plant großes Manöver

An die HB-Redaktion, wollt ihr uns Leser jetzt ganz offen verarschen?
Schreibt von einem Manöver der Russen Luftwaffe, und setzt ein Bild von einer deutschen alten Phantom mit Balkenkreuz als Russisches Flugzeug ins HB.

Nicht alles nur abschreiben, sondern selber recherchieren.
Euch in der HB-Redaktion sind nicht einmal die deutschen Luftwaffen-Flugzeuge bekannt, was soll man euch noch glauben.

Schwacher und unrichtige Berichterstattung.

Denn Russen muss es schon sehr schlecht gehen, wenn sie ausrangschierte Phantom der Bundeswehr fliegen müssen.

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