Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.12.2011

19:49 Uhr

2,2 Milliarden Euro

IWF gibt nächsten Kredit für Griechenland frei

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Griechenland eine Kredittranche von 2,2 Milliarden Euro genehmigt. Die Euro-Finanzminister hatten bereits Ende November ihre Rate der Notkredite für Griechenland freigegeben.

Christine Lagarde hat den nächsten Kredit für Griechenland freigegeben. dapd

Christine Lagarde hat den nächsten Kredit für Griechenland freigegeben.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Montag die nächste Kredittranche für das hoch verschuldete Griechenland freigegeben. Es handele sich um 2,2 Milliarden Euro, teilte das Gremium in einer Erklärung in Washington mit.

Die Euro-Finanzminister hatten bereits Ende November ihre Rate der internationalen Notkredite für Griechenland freigegeben. Die Tranche setzt sich aus Geldern der Euro-Länder und des IWF zusammen. Von der sechsten Zahlung aus dem ersten Hilfsprogramm für Griechenland übernahmen die Euro-Länder 5,8 Milliarden Euro, der Rest entfiel auf den IWF.

Der Fonds erklärte am Montag, vor der Genehmigung habe der IWF seine erneute Überprüfung der Wirtschaftsentwicklung in Griechenland abgeschlossen. Griechenland muss mit einem Rettungspaket von 110 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds und den Euro-Ländern seit Mitte 2010 vor der Pleite bewahrt werden.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

We-are-99-Prozent

05.12.2011, 20:02 Uhr

Na bitte geht doch

War ja auch ekelhaft, wenn der Staatschef vom Volk gewählt wurede. Besser man übernimmt die Länder im Staatststreich (GR, I).

DIE NEUE WELTORDNUNG

Griechenland war das erste Land, wo die Illuminaten direkt ihren Vorstand eingesetzt haben. Das Netzwerk der Illuminati
Es ist der Plan der globalen Elite, die Welt zu beherrschen und ihre "eine Welt" oder ihre "Welt AG" zu etablieren. Sie wollen die Welt nicht unbedingt regieren, sondern sie total kontrollieren und besitzen. Sie wollen die weltumspannende Konzerndiktatur, wo sie dann den Vorstand bilden.

gerhard

05.12.2011, 20:15 Uhr

Der Fonds erklärte am Montag, vor der Genehmigung habe der IWF seine erneute Überprüfung der Wirtschaftsentwicklung in Griechenland abgeschlossen. Griechenland muss mit einem Rettungspaket von 110 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds und den Euro-Ländern seit Mitte 2010 vor der Pleite bewahrt werden (Zitat)

Das klappt – wie das Brezel backen – da hat sich Christine aber beeilt. Ihr ehem. Chef (Sarkozy) wird sich da aber freuen und man hört ihn schon sagen: Sieh‘ste Angela –so macht man’s, um vor Pleiten bewahrt zu bleiben! Langsam wird es Merkel schon begreifen?

Bankenlobbyistin-Lagarde

05.12.2011, 22:28 Uhr

Nicht ein Cent der "Hilfstranchen" wird in Griechenland "verzehrt".
Alles geht zu den Alt-Gläubigern, um diese von den Folgen ihrer fahrlässigen Kreditvergabe freizustellen. Dies ergibt sich aus dem Fälligkeitsprofil der Griechenlandschulden. So werden bis zum 30.12.2011 Anleihen und Schatzwechsel in der Höhe von 12,09 Mrd. Euro fällig. Da die sechste Tranche von 8 Mrd. Euro dazu nicht ausreicht, folgt bereits am 31.12.2011 eine siebte Tranche. Die sogenannten "Hilfstranchen" dienen im vollen Umfang dazu, dass sich Alt-Gläubiger ohne jede Einbuße von ihrer Fehlinvestition verabschieden können. Die Aktion bedeutet keine Erleichterung für Griechenland, sondern ist ein schlichter Gläubigerwechsel.Risiken und Schäden aus einer fehlerhaften Kreditvergabe werden auf Unbeteiligte abgewälzt. Vor diesem Hintergrund ist es leicht verständlich, warum trotz immer verworrenerer Lage in Griechenland neue "Hilfstranchen" freigegen werden - es geht nicht um Griechenland, Die "Hilfstranchen" dienen vielmehr dazu, Alt-Gläubigern (an marktwirtschaftlicher Haftung vorbei) den Abschied zu versüßen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×