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07.02.2005

10:00 Uhr

26 Tote bei Aktionen gegen Polizisten

Anschlagsserie im Irak setzt sich fort

Nach offiziellen Angaben sind bei Selbstmordanschlägen auf irakische Polizisten am Montag in Mossul und Bakuba mindestens 25 Menschen getötet worden.

HB MOSSUL/BAGDAD. In beiden Städten hatten die Attentäter ihren Sprengstoff in ein Auto gepackt und so gezündet, dass Polizisten getroffen wurden. In der Rebellenhochburg Bakuba rund 60 Kilometer nördlich von Bagdad explodierte die Bombe vor einer Polizeistation. In Mossul im Norden des Landes galt sie Polizeiangaben zufolge einer Gruppe von Polizisten, die sich vor einem Krankenhaus versammelt hatte.

Bei dem Anschlag auf die Polizeistation in Bakuba seien mindestens 14 Iraker getötet und weitere 13 Menschen verletzt worden, sagten Krankenhausvertreter. Es sei noch unklar, wie viele Polizisten unter den Toten seien.

In Mossul kamen Polizeiangaben zufolge mindestens zwölf Menschen ums Leben. Die Gesundheitsbehörde der Stadt teilte mit, die Explosion habe die ganze Gruppe von Polizisten erfasst, die vor dem Krankenhaus zusammengestanden habe. In die Straße sei ein Krater gerissen und mindestens fünf Autos seien zerstört worden.

Aufständische versuchen, die von den USA unterstützte Übergangsregierung des Landes zu stürzen, und haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Anschläge auf die neuen Sicherheitskräfte des Landes verübt. Bei den Attentaten am Montag wurden so viele Menschen getötet wie noch bei keinem Anschlag seit den Wahlen am 30. Januar.

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