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22.01.2012

09:48 Uhr

28. EU-Mitglied

Kroatien stimmt über den EU-Beitritt ab

Heute ist ein historischer Tag für Kroatien: Am Morgen startete die Abstimmung über den EU-Beitritt des Adrialandes. Es könnte durchaus spannend werden, aber es gibt eine Tendenz.

Die Mehrheit der Kroaten will voraussichtlich in die EU. dpa

Die Mehrheit der Kroaten will voraussichtlich in die EU.

ZagrebIn Kroatien hat am Sonntagmorgen die Abstimmung über den EU-Beitritt des Adrialandes begonnen. Rund 4,5 Millionen Wähler können ihre Stimme abgeben. Erwartet werden rund 60 Prozent Ja-Stimmen. Bis kurz vor Öffnung der Wahllokale hatten führende Politiker von Regierung und Opposition die Bürger beschworen, Kroatien als 28. EU-Mitglied grünes Licht zu geben.

Bei einem positiven Ausgang des Referendums wird Kroatien am 1. Juli 2013 der Union beitreten. Voraussetzung ist allerdings, dass wenigstens die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgibt.

Am Samstag hatten radikale EU-Gegner noch für Zoff mit der Polizei im Zentrum der Hauptstadt Zagreb gesorgt. Kroatien hatte im letzten Dezember den Beitrittsvertrag unterschrieben. Die Ratifizierung dieses Vertrages durch die bisherigen 27 Mitglieder gilt als Formsache.

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Kroatien: Belastung oder Chance für die EU?

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Von

dpa

Kommentare (8)

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Koslowski

22.01.2012, 10:24 Uhr

Mit Kroatien wird ein zweites Griechenland in die EU hineigehebelt.
Dann wird eine weitere hinkende Wirtschaft, Korruption, Überschuldung sowie eine anhaltend dysfunktionales Justizsystem, sein Gewicht auf die EU hinzuzufügen. Die Probleme, die bereits existieren werden erheblich verschärft. Es wird mehr Schulden, mehr Belastung für die Steuerzahler der EU-Geberländer, mehr Risiko von Kreditausfällen und mehr Druck auf die Verknüpfung der US-, zu den europäischen Märkten geben.
Diese EUDSSR ist dabei zur Ökologischen Perversion zu verkommen!
Im späten 19. Jahrhundert, fragte jemand Bismarck, was der Anlass für den nächsten großen europäische Krieg sei. "Einige verdammte Ding auf dem Balkan", sagte er vorausschauend beantwortet . Heute sind Ereignisse in dieser Region nicht weniger Gefährlich, wenn man bedenkt, dass Griechenland, welches verantwortlich für die jetzt brodelnde globalen Märkte-, auch ein Balkanstaat ist.

Hebikaver

22.01.2012, 10:28 Uhr

Kroatien und und Serbien ist noch Gegenüber den Gefallenen im Balkankrieg noch eine Säuberung und schuldig.Ohne die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden,hat Kroatien und Serbien nichts zu suchen in der EU.

Petra

22.01.2012, 11:11 Uhr

Volle Zustimmung! Noch mehr Politiker und Beamte, die sich an den Kassen der EU bedienen und über Korruption persönliche Vorteile ziehen. Natürlich alles zu Lasten der Steuerzahler in den Netto-Zahlungsländern. Die PIGSI werden den Kroaten bestimmt nichts geben...

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