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27.08.2014

13:42 Uhr

67,9 Milliarden Euro

Griechische Steuerschulden wachsen und wachsen

Pleite, arbeitslos oder zu hoch besteuert: Viele Griechen können ihre Steuerschulden nicht mehr zahlen. Die griechische Regierung will mit ihren Geldgebern deswegen über Steuersenkungen verhandeln.

Auf Demonstrationen der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ protestieren einige Athener gegen die Sparpolitik ihres Landes. dpa

Auf Demonstrationen der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ protestieren einige Athener gegen die Sparpolitik ihres Landes.

AthenWegen harter Besteuerung, hoher Arbeitslosigkeit und Kürzungen ihrer Gehälter können immer mehr Griechen ihre Steuerschulden nicht zahlen. Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres seien die Steuerschulden um 7,2 Milliarden Euro gestiegen, berichtete die griechische Presse am Mittwoch unter Berufung auf Angaben des Finanzministeriums. Insgesamt summierten sich die Steuerschulden danach auf 67,9 Milliarden Euro. Dazu kämen noch 77 Milliarden Euro faule Kredite sowie 15 Milliarden Euro nicht gezahlte Beiträge an die Renten- und Krankenkassen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Regierung erfuhr, werden Steuersenkungen eine der wichtigsten Themen sein, über die Griechenland beim nächsten Treffen mit den Geldgeber-Kontrolleuren sprechen will. Das Treffen mit Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) soll zwischen dem 2. und 4. September in Paris stattfinden.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Ossi NB

27.08.2014, 14:22 Uhr

Kein Problem. Der Primär-Haushalt ist doch positiv.
Bis zum Zusammenbruch gilt- es ischt alles auf gutem Wäg.

Herr Peter Spiegel

27.08.2014, 14:35 Uhr

Die Griechen haben halt keine schwäbische Hausfrau.

Frau Alkis Ikonomu

27.08.2014, 15:33 Uhr

Wer Gewinne macht, der kann auch Steuern zahlen. Und wer keine Gewinne macht der muss keine Steuern zahlen. Natürlich möchte jeder eine Steuersenkung, die Griechen ebenso wie der Rest Europas. Doch sollten sich die Griechen die Steuerreform ohne fremde Hilfe finanzieren. Während wir auf eine große Steuerreform warten, weil wir uns diese nicht leisten können, lehnen sich die Griechen zurück und und bitten die Geldgeber um Erleichterungen.

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