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23.12.2014

13:28 Uhr

7,3 Milliarden Menschen

Weltbevölkerung steigt 2014 weiter rasant

Um rund 80 Millionen Menschen ist die Weltbevölkerung in diesem Jahr gestiegen. Besonders schnell wachsen weiterhin Entwicklungsländer, der Anteil der Europäer sinkt hingegen.

Die Weltbevölkerung wächst weiter, 2014 hat sie sich um etwa 80 Millionen Menschen vergrößert. dpa

Die Weltbevölkerung wächst weiter, 2014 hat sie sich um etwa 80 Millionen Menschen vergrößert.

HannoverZum Jahreswechsel werden 7.284.283.000 Menschen auf der Erde leben. In nur einem Jahr sind es etwa 80 Millionen mehr geworden, wie die Stiftung Weltbevölkerung am Dienstag bekannt gab. Damit wuchs die Weltbevölkerung in etwa um so viele Menschen, wie in Deutschland leben. 1970 teilten sich noch halb so viele Menschen die Erde und ihre Ressourcen.

„Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger“, erklärte die Stiftung. Besonders schnell lege sie nach wie vor in Entwicklungsländern zu, unter anderem aufgrund von ungewollten Schwangerschaften. „Jede vierte Frau kann dort nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. Familienplanung ist ein Menschenrecht“, erklärte Stiftungsgeschäftsführerin Renate Bähr in Hannover.

Wenn die Welt heute ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 134 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Weltbevölkerung wird damit voraussichtlich sinken, der Anteil der Afrikaner hingegen von 15 auf 25 Prozent steigen.

Wer nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Anstieg der Flüchtlingszahlen

Aufgrund von internationalen Krisen rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit einem erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen in 2014. Im ersten Quartal 2014 haben rund 108.300 Flüchtlinge in einem der 28 EU-Staaten um Asyl angesucht. Doch kommen die meisten Asylsuchenden, die derzeit über das Mittelmeer nach Europa kommen, wirklich nach Deutschland?

Quelle: Eurostat/ Mediendienst Integration 2014

Platz 9

Griechenland: 2.440 Antragsteller

Platz 8

Ungarn: 2.735 Antragsteller

Platz 7

Österreich: 4.815 Antragsteller

Platz 6

Belgien: 5.065 Antragsteller

Platz 5

Großbritannien: 7.575 Antragsteller

Platz 4

Italien: 10.700 Antragsteller

Platz 3

Schweden: 12.945 Antragsteller

Platz 2

Frankreich: 15.885 Antragsteller

Platz 1

Deutschland: 36.890 Antragsteller

Die Stiftung plädierte für mehr Rechte und Unterstützung bei der Familienplanung. „Wenn jeder Mensch frei entscheiden könnte, wann und wie viele Kinder er bekommt, und wenn Schwangere eine angemessene Gesundheitsversorgung erhielten, ließe sich das Leben von rund 200.000 Müttern und mehr als zwei Millionen Neugeborenen retten„, erklärte Bähr. „Und es gäbe rund 70 Prozent weniger ungewollte Schwangerschaften.“

Von

afp

Kommentare (1)

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23.12.2014, 18:40 Uhr

Ja, wachset und mehret Euch und Friede auf Erden.
Sprüche von Irrsinnigen.

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