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14.03.2017

10:34 Uhr

Abhörvorwürfe gegen Obama

Weißes Haus rudert zurück

US-Präsident Trump hatte via Twitter für einen Eklat gesorgt. Er behauptete, sein Amtsvorgänger Obama habe Telefone im Trump Tower abhören lassen. Trumps Sprecher versucht nun, die Wogen zu glätten.

In seinen jüngsten Twitter-Meldungen beschuldigte US-Präsident Donald Trump seinen Amtsvorgänger Barack Obama, die Telefone in seinem Wohn- und Geschäftshaus „Trump Tower“ in New York abgehört zu haben. Jetzt rudert Trump wieder zurück: Er habe damit „allgemein Überwachung und andere Aktivitäten“ gemeint. AP

Trumps Twitter-Krieg

In seinen jüngsten Twitter-Meldungen beschuldigte US-Präsident Donald Trump seinen Amtsvorgänger Barack Obama, die Telefone in seinem Wohn- und Geschäftshaus „Trump Tower“ in New York abgehört zu haben. Jetzt rudert Trump wieder zurück: Er habe damit „allgemein Überwachung und andere Aktivitäten“ gemeint.

WashingtonNach den Abhörvorwürfen von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Vorgänger Barack Obama rudert das Weiße Haus weiter zurück. „Der Präsident benutzte das Wort „abhören“ in Anführungszeichen“, sagte Trumps Sprecher Sean Spicer am Montag in Washington. Er habe damit „allgemein Überwachung und andere Aktivitäten“ gemeint. Es sei interessant, dass nun nach Beweisen gefragt werde, obwohl zahlreiche Medien während des Präsidentenwahlkampfs im vergangenen Jahr von der Überwachung berichtet hätten.

Trump hatte ohne Belege in einer Serie wütender Tweets behauptet, Obama habe Telefone im Trump-Tower in New York abhören lassen, als der neugewählte Präsident dort das Hauptquartier für seine Vorbereitungen auf die Präsidentschaft aufgeschlagen hatte.

Zwei Mitglieder des Geheimdienstausschusses im Abgeordnetenhaus hatten das Justizministerium aufgefordert, spätestens am Montag (13. März) Beweise für Trumps Behauptungen vorzulegen. Mehrere Behördenvertreter, darunter FBI-Chef James Comey und der ehemalige Geheimdienstdirektor James Clapper, hatten den Vorwürfen widersprochen.

Von

dpa

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