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26.03.2012

08:18 Uhr

Abrüstung

Obama will neue Gespräche mit Russland

US-Präsident Barack Obama hat neue Gespräche mit Russland zur atomaren Abrüstung im Mai angekündigt. Der Nobelpreisträger betonte, beide Länder könnten ihre nuklearen Arsenale weiter reduzieren.

Die USA und Russland hatten im Jahr 2009 ein wegweisendes Rüstungskontroll-Abkommen erreicht. dpa

Die USA und Russland hatten im Jahr 2009 ein wegweisendes Rüstungskontroll-Abkommen erreicht.

SeoulDas Thema wolle er mit dem neu gewählten russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Treffen im Mai diskutieren, sagte Obama vor Studenten in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Dort sollte am Montag ein internationaler Gipfel über atomare Sicherheit beginnen. Die USA und Russland hatten im Jahr 2009 ein wegweisendes Rüstungskontroll-Abkommen erreicht. Obama betonte nun, beide Länder könnten ihre nuklearen Arsenale weiter reduzieren. „Wir können mit Bestimmtheit sagen, dass wir mehr Atomwaffen haben als wir brauchen“, sage Obama.

In einer viel beachteten Rede in Prag hatte Obama ebenfalls 2009 das Ziel ausgegeben, „eine Welt ohne Atomwaffen“ zu schaffen. Diejenigen, die diese Vision verhöhnten, seien im Unrecht, machte Obama nun in Seoul deutlich. „Ich glaube fest daran, dass wir die Sicherheit der Vereinigten Staaten und unserer Verbündeter garantieren, eine starke Abschreckung gegen jegliche Bedrohung aufrechterhalten und zugleich eine weitere Reduzierung unseres nuklearen Arsenals anstreben können“, sagte der US-Präsident.

Von

rtr

Kommentare (1)

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blablabla

26.03.2012, 09:57 Uhr

Die Geschichte wiederholt sich, USA wird die Vernichtung von Russland fordern und selber machen sie nur die Sprengköpfe ab und lagern die ein. Sobald Russland protestiert - wirft USA den Russen den Vertragsbruch vor... Gleichzeitig wird der "Rakentenschutzschild gegen den Iran" an Russlands Grenze gebaut. Diese Scheinheiligkeit kotzt mich an!

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