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29.01.2011

12:01 Uhr

Ägypten

Israel schweigt zu den Protesten

Israel schweigt zu Protesten in Ägypten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verordnete seinen Sprechern Stillschweigen. Israel fürchtet eine Ausbreitung der Unruhen in palästinensische Gebiete.

Israels Ministerpräsident Netanjahu schweigt zu den Protesten im benachbarten Ägypten. ap

Israels Ministerpräsident Netanjahu schweigt zu den Protesten im benachbarten Ägypten.

HB KAIRO. Israel schweigt zu den regierungsfeindlichen Protesten im Nachbarland Ägypten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe sämtlichen Regierungssprechern Stillschweigen verordnet, verlautete am Samstag aus Sicherheitskreisen. Die israelische Regierung sei besorgt, die Unruhen könnten die Beziehungen zu Kairo gefährden und sich in die palästinensischen Gebiete oder Jordanien ausbreiten.

Gewährsleute bei den israelischen Behörden sagten, sie rechneten nicht mit einem Sturz des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Es könne jedoch den Beziehungen zu Israel schaden, wenn die oppositionelle Muslimbruderschaft in Ägypten großen Zulauf bekomme.

Ägypten schloss vor drei Jahrzehnten als erstes arabisches Land Frieden mit Israel und ist heute einer der wichtigsten Verbündeten Israels. Ägypten dient dem jüdischen Staat als Brücke zur arabischen Welt.

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