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06.01.2006

21:22 Uhr

Äußerungen zu Scharon

Weißes Haus kritisiert US-Fernsehprediger

Das Weiße Haus die Äußerungen des populären US- Fernsehpredigers Pat Robertson kritisiert. Er hatte behauptet, die schwere Erkrankung des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon sei eine Strafe Gottes für die Übergabe des Gazastreifens an die Palästinenser.

HB WASHINGTON. Solche Bemerkungen seien völlig unpassend und befremdlich und hätten keinerlei Platz in irgendeiner Diskussion, sagte der stellvertretende Sprecher des Weißen Hauses, Trent Duffy, am Freitag in Washington.

Der erzkonservative christliche Prediger hatte in seiner Fernsehshow, die den Angaben zufolge von rund einer Million Zuschauer gesehen wird, gesagt: „Der Prophet Joel macht es sehr klar, dass Gott eine Feindschaft gegenüber jenen hegt, die „mein Land teilen““.

Robertson nannte Scharon eine „sehr liebenswerte Person“ und äußerte Betrübnis über den Zustand des Regierungschefs. Er fuhr dann fort: „Gott sagt jedem Ministerpräsidenten von Israel, der entscheidet, das Land zu zerteilen und wegzugeben, „nein, dies ist meines“ ... Gott sagt: „Dieses Land gehört mir. Du lässt besser die Finger davon.““.

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